Zeiningen
Die Elektra liefert täglich Strom: Doch wie kam es vor 100 Jahren zur Gründung?

Am 8. Juni wird das 100-Jahr-Jubiläum der Elektra Zeiningen gefeiert. Gemeinderätin Gisela Taufer hat die interessante Chronik der Elektra verfasst.

Walter Christen
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Die Zeininger Gemeinderätin Gisela Taufer mit der von ihr verfassten Jubiläumsschrift zum 100-jährigen Bestehen der Elektra. – Foto: chr

Die Zeininger Gemeinderätin Gisela Taufer mit der von ihr verfassten Jubiläumsschrift zum 100-jährigen Bestehen der Elektra. – Foto: chr

Heute ist die elektrische Energie in Haushalt, Gewerbe, in der Industrie und in allen übrigen Bereichen des täglichen Lebens nicht mehr wegzudenken: Strom ist allgegenwärtig, auch wenn die Kraft aus der Steckdose zur Selbstverständlichkeit geworden ist. Aber wie war es früher, zur Pionierzeit der Elektrizität, beispielsweise in den Anfängen der Elektra in Zeiningen?

Dieser Frage ging Gemeinderätin Gisela Taufer nach. Sie ist dafür ins Gemeindearchiv gestiegen und hat Dokumente gesichtet. Sie fand heraus, dass die Zeininger Einwohner anno 1898 zuerst nicht wissen wollten von der Elektrifizierung. «Doch 15 Jahre später war es so weit – am 15. März 1913 wurde die Elektra gegründet.

Die Einwohnergemeinde und die Firma Max Lüscher, Elektroinstallationen in Seon, schlossen einen Vertrag ab für die Projektierung und Plananfertigung zur Einführung der elektrischen Energie», hielt die Chronistin in der 20 Seiten umfassenden Jubiläumsschrift fest. Mit viel Begeisterung habe sie in den alten Akten gestöbert – und herausgekommen ist ein beachtliches Werk.

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