Laufenburg
Die Demenzstation im Alterszentrum Klostermatte ist fertiggestellt

Das Betreuungsangebot für Seniorinnen und Senioren in der Region erhält mit der neuen Abteilung eine wichtige Ergänzung. Am Tag der offenen Tür konnten Interessierte einen Blick in die eben fertiggestellte Demenzstation werfen.

Dieter Deiss
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Das neue Team der Demenzstation beweist seine Teamfähigkeit.

Das neue Team der Demenzstation beweist seine Teamfähigkeit.

Dieter Deiss

Der Verein für Altersbetreuung im Oberen Fricktal (VAOF) lud zum Tag der offenen Türen in die eben fertiggestellte Demenzstation im Alterszentrum Klostermatte in Laufenburg. Es gab Infostände zum Konzept der neuen Station, zu Angeboten für künftige Bewohnerinnen und Bewohner und auch zu den Kosten. Interessant: Eine Tabelle zeigte, dass die Alterszentren des VAOF in Laufenburg und Frick im ganzen Fricktal die niedrigsten Tarife verrechnen.

Bewegungsfreiraum für alle

Die Demenzstation bietet Platz für vierzehn Personen. Zur Verfügung stehen acht Einer- und drei Doppelzimmer. Ein spezielles Farbkonzept soll Bewohnerinnen und Bewohnern die Orientierung erleichtern. Die Raumstruktur gewährt Bewegungsfreiraum und ein hohes Mass an Autonomie. Dazu zählt insbesondere auch der direkte Zugang zum geschützten Garten mit Sitzgelegenheiten und kleinem Brunnen. Ausser Bett, Nachttisch und Schrank bringen die Bewohner ihre Einrichtungen selber mit. Damit will man einen möglichst direkten Bezug zu ihrer früheren Umgebung erreichen.

Im Rahmen einer kleinen Zeremonie übertrug VAOF-Geschäftsführer André Rotzetter die Verantwortung für die Demenzstation dem neunköpfigen Team, das unter Leitung von Dirk Kerst stehen wird. Zentrumsleiter Heinz Stucki betonte, dass sämtliche Mitarbeitenden in der Demenzstation bisher schon im Alterszentrum tätig gewesen waren und speziell geschult wurden.

Am 4. April werden die ersten Bewohner in die Demenzstation einziehen. Während im ganzen Alterszentrum die medizinische Betreuung von den jeweiligen Hausärzten erbracht wird, steht für die Demenzabteilung mit Markus Aellig ein verantwortlicher Arzt zur Verfügung.

VAOF-Geschäftsführer André Rotzetter ist zuversichtlich, dass die rund zweijährigen Bauarbeiten Ende Mai abgeschlossen sein werden. Im Moment gebe es noch freie Plätze, meinten Rotzetter und Stucki, beide zeigten sich aber zuversichtlich, dass das Haus bis im Sommer wieder vollständig ausgebucht sein wird.