Laufenburg
Die Chance packen und weiter «bauen»

In Laufenburg hat sich was die Stadtexekutive angeht viel verändert. Der einzige Bisherige Herbert Weiss, CVP, ist nun Stadtammann. Er muss seine vier neuen Kollegen einarbeiten. Kommentar von Susanne Hörth.

Susanne Hörth
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Der neue Stadtrat: André Maier, Stadtammann Herbert Weiss, Vizeammann Meinrad Schraner, Thomas Argast und Christian Rüede (v. l.) sas

Der neue Stadtrat: André Maier, Stadtammann Herbert Weiss, Vizeammann Meinrad Schraner, Thomas Argast und Christian Rüede (v. l.) sas

«Geht es, dass gleich vier von fünf Stadträten nicht mehr antreten?», «Geht es, dass gleich mehrere Stadträte aus dem Ortsteil Sulz kommen?», «Geht es, dass ein ganz frisch in Laufenburg, von Basel Zugezogener sich gleich als Stadtrat aufstellen lässt und dann auch noch gewählt werden will?»

Jede dieser im Vorfeld der Laufenburger Stadtratswahlen vielfach zu vernehmenden Fragen kann mit klarem Ja beantwortet werden.

Ein Bisheriger und vier Neue sind eine Herausforderung wie auch eine Chance. Eine Herausforderung für die fünf Ratsmitglieder, die sich erst zu einem Team zusammenfinden müssen. Daraus ergibt sich die Chance für Laufenburg, dass neben dem Weiterführen des Bewährten auch neue Wege für eine gute Zukunftsgestaltung eingeschlagen werden können.

In einer fusionierten Gemeinde, dürfen in den einzelnen Ortsteilen die Eigenarten spürbar sein, lieb gewonnene Tradition weiterhin gepflegt werden. Geht es um das Wohl der Gemeinde, ist es egal, welches Ratsmitglied aus welchem Ortsteil stammt. Gehandelt werden muss im Sinne der gesamten Gemeinde. Da spielt es keine Rolle, wer aus welchem Ortsteil kommt. Dass dem auch so ist, das müssen insbesondere der Stadtammann wie auch der Vizeammann, beide aus dem Ortsteil Sulz, nun unter Beweis stellen.

Die sieben teils doch sehr unterschiedlichen Kandidaten für die fünf Stadtratssitze haben dem Stimmvolk die Möglichkeit der «Aus»-Wahl geboten. Das neue Gremium präsentiert sich nun mit vielen Charakteren und Sichtweisen. Daraus kann ein ideales Fundament entstehen, um darauf weiter an der jungen Fusionsgemeinde zu bauen. Deshalb heisst es nun für die fünf künftigen Stadträte, die Chance packen und sich zu einem guten «Bau»-Team zusammenzufinden.

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