Die Gemeindeversammlung von Gansingen erteilte am Mittwochabend grünes Licht für sämtliche Anträge des Gemeinderates. Die 35 Anwesenden – knapp fünf Prozent der Stimmberechtigten – hiessen zügig das Protokoll, den Rechenschaftsbericht sowie zwei Einbürgerungen gut. Auch die Verwaltungsrechnung 2016 mit einem Aufwandüberschuss von gut 350 000 Franken wurde nach den Ausführungen von Gemeindeammann Mario Hüsler ohne grosse Diskussion genehmigt.

Weiter wurden die Jugendförderungsrichtlinien und -grundsätze zur Abstimmung gebracht. Die Grundsätze wurden aufgrund eines Antrages aus der Gemeindeversammlung vom 13. November 2015 erarbeitet. Sie sollen Klarheit bezüglich der Möglichkeiten von Jugendförderungsbeiträgen schaffen und den Vereinen und Organisationen die Planung von Projekten erleichtern. Die Richtlinien wurden ohne Diskussion verabschiedet.

Als letztes ordentliches Traktandum stand die Festlegung der Gemeinderatsentschädigung für die kommende Amtsperiode auf der Traktandenliste. Dieses sorgte bei den Anwesenden für einige Diskussionen und gar ein Änderungsantrag wurde gestellt.

Der Gemeinderat beantragte eine unveränderte Besoldung von 14 000 Franken für den Gemeindeammann, 10 000 Franken für den Vizeammann und 9000 Franken für die drei weiteren Gemeinderäte. Trotz des Änderungsantrages auf Erhöhung der Besoldung wurde letztlich der Antrag des Gemeinderates gutgeheissen. Die Abstimmung über das Traktandum wurde von Präsidenten der Finanzkommission, Daniel Erdin, geführt; der Gemeinderat trat in den Ausstand. (az)