Im April begannen die Bauarbeiten an der Kantonsstrasse K 296 zwischen Eiken und Schupfart. Neun Monate Bauzeit wurde für den Ausbau der Strasse und die Errichtung eines Radstreifens veranschlagt. Und die Strassenbauer werden eine Punktlandung hinlegen. «Die geplanten Arbeiten konnten bis auf den Deckbelag fertiggestellt werden», sagt Giovanni Leardini, Leiter Kommunikation im kantonalen Departement Bau, Verkehr und Umwelt. «Ab Ende Dezember ist die Strasse ohne Behinderungen wieder befahrbar.»

Auch andernorts im Fricktal konnten die Ampeln, die während mehrerer Monate den Verkehr steuerten, abgebaut werden. Sowohl auf der K 491 zwischen Mumpf und Obermumpf als auch an der Zürcherstrasse (K 292) in Rheinfelden konnten die Arbeiten bis auf den Einbau des Deckbelags fertiggestellt werden. Laut Leardini werden die fehlenden Deckbeläge dann im Frühjahr oder Sommer des kommenden Jahres eingebaut.

Zu kalt für Deckbelagseinbau

Er rechnet für die K 296 und die K 491 mit einer kurzen Bauzeit von jeweils einer Woche. Bis dahin gehören die Lichtsignale auf diesen Strecken der Vergangenheit an. Gar schon ganz abgeschlossen ist die Belagssanierung zwischen Möhlin und Zeiningen. Sie wurde Mitte November wie geplant fertiggestellt.

Wie Givoanni Leardini sagt, können Deckbelagsarbeiten im Winter bei Minusgraden nicht mehr ausgeführt werden. Bleiben die Temperaturen aber über dem Gefrierpunkt, «können uneingeschränkt fast alle Arbeiten durchgeführt werden». Und so gehen die Bauarbeiten an anderen Strassenbauprojekten auch in den nächsten Tagen noch weiter.

In Magden etwa wird an der teilweise gesperrten K 496 in Richtung Wintersingen mit Hochdruck gearbeitet. Dort wird die Kantonsstrasse ausgebaut und mit einem Trottoir versehen. Zudem wird die Bachmauer ersetzt. Bislang sind die Bauarbeiter derart gut vorangekommen, dass die Arbeiten wohl deutlich früher abgeschlossen werden können als geplant. Statt Juni 2019 ist derzeit – gute Witterung vorbehalten – Oktober 2018 realistisch . Der Vorsprung wurde möglich, weil zeitweise fünf Equipen gleichzeitig auf der Baustelle im Einsatz standen.

Hornussen-Zeihen im Fahrplan

Einen Vorsprung auf den Zeitplan hat man sich in Kaiseraugst (Lichtsignalanlage für die Gestaltung der Landstrasse) und auf der gesperrten Strecke zwischen Hornussen und Zeihen nicht erarbeitet. «Hier kommen die Arbeiten planmässig voran», sagt Giovanni Leardini. Beide Baustellen sollten im kommenden August abgeschlossen werden können.

Wenn es witterungstechnisch möglich ist, werden die Bauunternehmungen laut Leardini an den meisten Baustellen noch bis zum 22. Dezember im Einsatz stehen. Nach der Weihnachtspause werde die Bautätigkeit gegen Mitte oder Ende Januar wieder aufgenommen.
Neben den bereits bestehenden Baustellen plant der Kanton im kommenden Jahr weitere Sanierungen. Im Fokus steht dabei die Region Laufenburg. Im Frühling sollen die K 130 zwischen Laufenburg und Sisseln und die Unterdorfstrasse in Kaisten in Angriff genommen werden. Im Sommer folgt dann unter anderem die Innerortssanierung der Baslerstrasse in Laufenburg.