Laufenburg

Die Altstadtweihnacht im schönsten Sternenzauber

Viel Publikum fand sich ein zur 9. grenzüberschreitenden Altstadtweihnacht in Laufenburg. Es wurde ein ansprechendes Rahmenprogramm mit vielen musikalischen Beiträgen geboten.

Mit einem Mix aus Schnee und Regen gab das Wetter bei der Eröffnung der Altstadtweihnacht in Laufenburg sein Stelldichein und das wurde auch an den folgenden beiden Tagen leider nicht besser. Die vielen Besucher nahmen das Wetter jedoch gelassen und zeigten sich ziemlich unbeeindruckt von Kälte und Schnee. Alle waren bestens gelaunt und erfreuten sich am stimmungsvollen Lichterglanz, bummelten vom Rathausplatz auf deutscher Seite über die alte Rheinbrücke zum Laufenplatz, vorbei an den 85 Hütten und Buden und genossen das vorweihnachtliche Ambiente.

Stadtammann Rudolf Lüscher (Laufenburg Schweiz), Bürgermeister Ulrich Krieger und René Leuenberger der Jüngere als Gewerbevertreter unterstrichen, wie wichtig alle diese gemeinsamen Aktivitäten für ein gutes Miteinander und eine enge Verbundenheit beider Städte sind. Noch mehr Sternenzauber sowie ein noch grösseres Warenangebot könne man in diesem Jahr präsentieren. Die Bläser der Alphorngruppe Kaisten spielt stimmungsvolle Weisen, Kinder- und Jugendchöre sangen, ein Blechbläserensemble hatte Besinnliches parat. Höhepunkt der Eröffnung war der Vortrag der Musikanten der Akademie Minsk mit Liedern aus ihrer Heimat und gespielt auf Zymbalen.

An allen drei Altstadtweihnacht-Tagen wurde kulturell viel geboten: Offenes Weihnachtsliedersingen, Gospelmelodien, Theater, Märchenerzählen, Café-Schiff, Basteln, Drehörgeliklänge und mehr. Das nostalgische Kinderkarussell drehte unermüdlich seine Runden. Eher still wurde es vor der holzgeschnitzten Krippe. Nicht fehlen durfte natürlich der Nikolaus mit seinen Helfern Schneemann und Elch, gern gesehen von den Kindern, denn diese erhielten kleine Geschenke.

Dicht umlagert waren beim vorherrschenden Schmuddelwetter die Glühweinstände. Auch anderes Hochprozentiges wurde geboten, dazwischen der köstliche, streng duftende Raclettestand. Es gab knackige, frisch geröstete Marroni überall, Bratwürste, Waffeln und andere Köstlichkeiten. Es konnten die letzten Lücken in der Gabenpalette mit viel Nützlichem und/oder Schönem geschlossen werden. Mit neuen Handschuhen, Schal und Mütze konnte der Kälte sehr gut getrotzt werden. Die Ambiance stimmte auch diesmal hundertprozentig, trotz wolkenverhangenem Himmel.

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