Dass die Pilze - bedingt durch das feuchtwarme Wetter - dieses Jahr schon früher aus dem Boden sprießen, ist offensichtlich auch zwei in der Schweiz wohnhaften Italienern nicht entgangen, wie das Hauptzollamt in einer Mitteilung schreibt. Diese gingen scheinbar über die Grenze nach Deutschland auf die Suche nach Pilzen. 

Nach dem deutschen Bundesnaturschutzgesetz ist das Sammeln von Pilzen aber limitiert, um den Eingriff in die Natur zu reduzieren. Das Gesetz gestattet lediglich, ein Kilogramm Pilze pro Person und Tag zu sammeln. Bei der Kontrolle am Zollamt Laufenburg stellten die deutschen Zöllner allerdings bei den beiden Männern insgesamt neun Kilogramm Steinpilze fest.

Deshalb wurde gegen die Pilzsammler ein Verfahren eingeleitet. Sie mussten eine Sicherheitsleistung von knapp 900 Euro zahlen und dürften eine noch höhere Geldstrafe erwarten. Unterdessen konnten die beiden Männer mit den ihnen verbliebenen zwei Kilogramm Pilzen zurückfahren. Die restlichen Pilze wurden beschlagnahmt. (Hauptzollamt Singen, übermittelt durch news aktuell / jod)

Die Polizeibilder vom August 2019