Oeschgen

Der Zirkus Nock startet in Frick zu seiner 152. Schweizer Tournee

Aufbau von Chapiteau und Manege des Circus Nock

Aufbau von Chapiteau und Manege des Circus Nock

«Faszination» heisst das neue Programm des Circus Nock, der am Samstag, 10. März, auf dem Ebnet in Frick zur Premierenvorstellung einlädt. Das älteste Schweizer Zirkusunternehmen reist danach durch alle vier Sprachregionen.

Diese Woche wurde bereits das grosse Chapiteau auf der Zirkuswiese in Frick aufgebaut. Wie es mit den Vorbereitungen sonst steht, erfuhr die az Aargauer Zeitung von Nock-Pressesprecher David Mühlemann: «Alles läuft nach Plan, aber in einem Zirkus gibt es auch stets Überraschungen. Damit müssen wir auf unserer Tournee zurechtkommen. So sind wir auch zuversichtlich, dass in den nächsten Tagen auch die Artisten und das Zirkusorchester eintreffen werden.

Der Maestro kommt aus Polen und seine Musiker stammen aus der Ukraine. Es ist insbesondere für die Artisten sehr wichtig, dass bereits bei den ersten Proben, die für den 2. und 3. März eingeplant sind, das Orchester einsatzbereit ist und spielen kann.» Zudem werden die Fotos für das Programmheft erstellt, sobald sämtliche Akteure eingetroffen sind. Dann geht es mit grossen Schritten in Richtung Hauptprobe am Abend vor der Premierenvorstellung in Frick, wie David Mühlemann weiter ausführte.

Clowns Roli und Gaston sind dabei

Die Schweizer Clowns Gaston und Roli werden im neuen «Nock»-Programm das Publikum bestens unterhalten, wie sie das schon in der Saison 2011 gemacht haben. Doch im Circus Nock ist nicht nur Komik angesagt. Auch Tierfreunde kommen voll auf ihre Kosten: Franziska Nock – bekannt für ihre Pferde- und Exotennummern – ist nach einer Saison Mutterschaftsurlaub wieder zurück in der Manege. Zu sehen ist sie in der klassischen Disziplinen der Freiheitsdressur mit Pferden.

Zusammen mit Suzanne Chipperfield, die bereits in der vierten Saison mit dem Circus Nock mitreist, wird das Publikum in die Märchenwelt von 1001 Nacht entführt. Neben der anmutigen Kontorsionistin (Schlangenfrau) Cristina Santos Garcia sind in diesem Potpourri Kamele, Pferde und die Reitkunst der Hohen Schule zu sehen.

Die artistischen Glanzpunkte kommen aus aller Welt: Alexander Troup aus Rumänien besticht durch waghalsige Sprünge und Salti vom Schleuderbrett. Aus Brasilien vollführen die Flying Regio den dreifachen Salto unter der Zirkuskuppel. Der spanische Jongleur Tony Santos Garcia fasziniert durch Tempo und Können. Seit einigen Jahren obliegt die Regie der 33-jährigen Alexandra Nock, die Mithilfe ihres Mannes Javier Jerez und dem Lichtdesigner Antonio Gavita wiederum ein tolles Gesamtkunstwerk geschaffen hat. In den gut zwei Stunden voller Komik, hoch stehender Artistik und faszinierender Tiernummern, wird Zirkus für Jung und Alt in Reinkultur zelebriert. (chr)

Der Circus Nock gastiert vom 14. bis zum 18. März im Schachen in Aarau. Eintrittskarten gibt's beim Ticketcorner (Telefon 0900 800 800) und Informationen im Internet unter www.nock.ch

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