Laufenburg
Der Wettbewerbsdruck steigt und die Margen sinken

Steigender Wettbewerbsdruck und sinkende Margen im Stromgeschäft. Das ist das Fazit der Geschäftsleitung der Energiedienst Holding AG, Laufenburg. Doch die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien wird auch künftig das Kerngeschäft bleiben.

Walter Christen
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Der Geschäftssitz der Energiedienst Holding AG: Kraftwerk Laufenburg. – Foto: chr

Der Geschäftssitz der Energiedienst Holding AG: Kraftwerk Laufenburg. – Foto: chr

Die 155 an der 105. Generalversammlung der Energiedienst Holding (EDH) AG, Laufenburg, beteiligten Aktionärinnen und Aktionäre hiessen die steuerbefreite Ausschüttung von Reserven aus Kapitaleinlagen (Agio) von Fr. 1.50 pro Aktie gut.

Ebenso genehmigten sie den Jahresbericht, die Jahresrechnung und die konsolidierte Jahresrechnung 2012. Daraus geht hervor, dass die EDH AG ihre Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr um 7 Prozent, von 932 auf 995 Millionen Euro, zu steigern vermochte.

Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) nahm um 6 Millionen auf 96 Millionen Euro (Vorjahr: 102 Millionen Euro) ab. Mit 75 Millionen Euro lag das Unternehmensergebnis gar um 15 Prozent niedriger als 2011 (Vorjahr: 88 Millionen Euro).

Steigender Wettbewerbsdruck

Verwaltungsratspräsident Hans Kuntzemüller wies auf den steigenden Wettbewerbsdruck und die sinkenden Margen im Stromgeschäft hin.

«Das Jahrhundertprojekt Energiewende wird jetzt spürbar», so Hans Kuntzemüller, der erwähnte, dass das Wirtschaften für ein Energieversorgungsunternehmen mittlerweile zu einer grösseren Herausforderung geworden sei: «Die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien wird auch künftig unser Kerngeschäft bleiben.

Dabei setzen wir weiterhin auf unser erfolgreiches und auf Ökologie basierendes Geschäftsmodell. Trotz der sich rasch ändernden Situationen in der Branche werden wir unsere Entwicklungsmöglichkeiten nutzen.»

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