Handball NLB

Der TV Möhlin gewinnt gegen Steffisburg – es ist ein mühsamer Sieg

Torhüter Rok Jelovcan zeigte eine gute Partie.

Torhüter Rok Jelovcan zeigte eine gute Partie.

Die NLB-Handballer aus dem Fricktal siegten im ersten Heimspiel nach der Winterpause mit 6:22 – nicht zuletzt dank der Torhüter.

Nach zuletzt fünf Auswärtsspielen und der Winterpause trat der TV Möhlin endlich wieder zu Hause in der Steinlihalle an. Gegner war der TV Steffisburg, der am Schluss der Tabelle liegt. Die Gäste begannen mit schnellen Angriffsauslösungen und führten nach drei Minuten mit 4:2. Alexander Velz brachte dem Heimteam mit seinem zweiten Siebenmeter den Ausgleich und erhöhte danach zur erstmaligen Führung.

Benjamin Blumer, der in der ersten Halbzeit das Tor hütete, wehrte den folgenden Angriff mit dem Fuss ab und Manuel Csebits holte den Siebenmeter, sodass Velz erneut allein gegen den Steffisburger Torwart antreten durfte. Das war bereits der fünfte erfolgreiche Siebenmeter zum 9:6 für den Möhliner Topskorer Velz. Danach herrschte fünf Minuten Torflaute auf beiden Seiten, wobei Ramon Stettler vier Bälle für die Berner Oberländer neutralisierte und Blumer fünf abwehrte und damit den Grundstein zu seiner 50-Prozent-Abwehrquote legte.

Es war dann Steffisburg mit Cedric Manse und Nico Lutz, welches das Heimteam wieder in Bedrängnis brachte und auf ein Tor herankam. Jürgen Brandstaeter nahm die Auszeit und Maurice Meier, der auch in der Verteidigung zupackte, erhöhte wieder. Noch einmal schaffte Steffisburg durch Elias Lory den Anschluss, ehe Kapitän Sebastian Kaiser, Flügel Yannik Lang und Velz bis zur Pause die Führung weiter ausbauten.

Nach der Pause machte Möhlin ordentlich Dampf

In der zweiten Halbzeit stand Rok Jelovcan zwischen den Pfosten und parierte gleich Ivan Chernovs Wurf. Auch danach hielt er spektakulär gegen Cedric Manse vom Siebenmeter. Danach konnte das Publikum Manuel Csebits Treffer zum 16:10 bejubeln und Jelovcan brachte erneut Steffisburg ins Schwitzen. Mischa Wirthlin erhöhte in der 36. Minute zum 17:10 und zwang das Auswärtsteam zum Time-out.

Nach der Ansprache von Trainer Markus Hüsser, der in Frick aufgewachsen ist, machten seine Schützlinge ordentlich Dampf. Ab der 39. Spielminute musste Möhlin in doppelter Unterzahl agieren und wenig später folgte eine weitere Zeitstrafe für Mischa Wirthlin plus ein Penalty für Steffisburg zum 17:13. In der Folge führte ein ungenauer Aufbau zu einfachen Toren für die Berner. Es brauchte nochmals eine Energieleistung vom ganzen Team, um den Vorsprung über die Zeit zu bringen.

Nach dem Spiel sagte Sebastian Kaiser, dass er die Stärke im erfahrenen Team sehe, das füreinander kämpfe, auch wenn nicht viel wechseln könne. Er sprach damit die Verletztensituation an, denn Lukas Christen wurde dieser Tage das Syndesmoseband operiert. Damit fällt er, wie schon Florian Wirthlin, länger aus. (az)

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