Gipf-Oberfrick

Der Tanz-Crew «Focus» winkt ein Preisgeld von 100 000 Franken

Als Indiana Jones traten die Tänzerinnen und Tänzer von «Focus» im Halbfinale von «Die grössten Schweizer Talente» auf.

Als Indiana Jones traten die Tänzerinnen und Tänzer von «Focus» im Halbfinale von «Die grössten Schweizer Talente» auf.

Morgen Abend gilt es ernst: «Focus» tanzen im Finale der SRF-Show «Die grössten Schweizer Talente». Nach einigen Nachtschichten ist die Tanz-Crew zuversichtlich.

«Diese Woche ist strenger als die Zeit vor dem Halbfinale», sagt der Gipf-Oberfricker Luca Häseli. Er ist gerade auf dem Weg zu einer Probe auf der Showbühne in Kreuzlingen, als ihn die az erreicht. Seit dem letzten Samstag, als sich «Focus» per Juryentscheid das letzte Finalticket sicherten, widmet sich die 13-köpfige Tanzcrew ganz dem Finalauftritt. «Alle anderen Projekte der Tänzer liegen für eine Woche auf Eis», so Luca Häseli. Zwar haben «Focus» schon zwischen Casting und Halbfinale für eine mögliche Final-Show trainiert, doch nun gilt es, den neuen Auftritt TV-reif einzuüben. Dafür waren laut Häseli einige Nachtschichten nötig, doch: «Bis zur Show sind wir bereit.»

Im Casting hatten «Focus» die Jury mit einer Zeitreise in die 1920er-Jahre überzeugt und dabei tänzerisch dargestellt, wie ein Casting damals abgelaufen wäre. Im Halbfinale kämpften sie sich als Indiana Jones durch die Wildnis nach Kreuzlingen – vorbei an Dschungelkriegern. Und welche Geschichte erzählen «Focus» den Fernsehzuschauern und dem Hallenpublikum im Finale? «Wir werden unseren Weg ins Finale tänzerisch thematisieren und dabei viel Unterhaltung und einige Überraschungen einbauen», verspricht Luca Häseli.

«Nicht verrückt machen lassen»

Die Tanz-Crew, der neben Häseli auch die Fricktaler Steffi Mediavilla, Naomi Troiani, Luca Schaad und Robin Dobler angehören, hofft, damit den Nerv des TV-Publikums zu treffen. «Es ist schwierig vorherzusagen, was die Zuschauer lustig finden und wie gut die Musikauswahl ankommt»,
so Häseli. Deshalb sei es auch schwierig, die Chancen auf den Sieg einzuschätzen.

Lohnen würde sich der Titel bei «Die grössten Schweizer Talente» allemal. Es winkt ein Preisgeld von 100 000 Franken. «Der Titel wäre zudem wertvoll für die Zukunft, er würde sicherlich viele Auftritte ermöglichen», so Luca Häseli. Aber: «Wir sind zwar schon alle ehrgeizig und möchten gewinnen, wollen uns aber nicht verrückt machen lassen.»

Das Beste geben und den Live-Auftritt geniessen, sei die Zielsetzung für den Samstag. «Ich bin zuversichtlich, dass uns das gut gelingt», sagt Häseli voller Vorfreude. Alles Weitere liegt dann in der Hand der Fernsehzuschauer, die mittels SMS- und Telefonvoting den Sieger küren. Dafür hofft Häseli auch auf Unterstützung aus dem Fricktal. «Alles ist möglich und ein Platz in den ersten drei wäre toll.»

Das Finale von «Die grössten Schweizer Talente» wird morgen Samstag um 20.10 Uhr live auf SRF 1 ausgestrahlt.

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