Mumpf
Der Strassenausbau wird in Mumpf neu geplant

Das erneuerte Teilstück der Kantonsstrasse bringt eine deutliche Aufwertung für das Dorf, zumal auch ein kurzer Abschnitt auf der K 491 in Richtung Obermumpf saniert ist. Zwar existiert ein Vorprojekt, doch ohne Zustupf der Gemeinde geht es nicht.

Peter Rombach
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Der westliche Abschnitt der K 292 steht zur Sanierung an. ach

Der westliche Abschnitt der K 292 steht zur Sanierung an. ach

Seit diesen Frühling existiert nun ein Vorprojekt als Grundlage für die nächsten Strassenbauarbeiten in Richtung Westen. Ohne finanzielle Beteiligung der Gemeinde geht es nicht, also beantragt der Gemeinderat an der Versammlung der Einwohnergemeinde vom 21. Juni in der Mehrzweckanlage Burgmatt einen Planungskredit in Höhe von total 160000 Franken.

Die Anwohner werden angehört

In einem nächsten Schritt soll das Bauprojekt unter Federführung des Kantons erarbeitet werden. Dabei erhalten auch die Anwohner Gelegenheit, sich dazu zu äussern und Ideen einzubringen. Laut Gemeinderat soll der Ausführungskredit dann an einer späteren Gemeindeversammlung beantragt werden.

Vorgesehen ist, diesen August mit der Detailplanung zu beginnen, ein Jahr später könnte die Projektauflage erfolgen. Der Ausführungskredit liesse sich dann an der Sommergemeinde im Juni 2014 beantragen; die Ausschreibung der Bauarbeiten ist für August des gleichen Jahres vorgesehen. Dies würde bedeuten, dass dann im Sommer 2015 die Baumaschinen wieder anrollen. Zeitgleich sollen Werkleitungen erneuert werden.

Die Planungskosten für die Sanierung der teilweise zwischen 60 und 100 Jahre alten Wasserleitung sind mit 15000 Franken kalkuliert. Ein Ersatz der Kanalisation hält der Gemeinderat angesichts diverser Mängel ebenfalls für notwendig. Allein für die Planung rechnet er mit einem Aufwand in Höhe 37000 Franken. Der vierzigprozentige Anteil von Mumpf an den Projektierungskosten für den Strassenbau liegt voraussichtlich bei 108000 Franken.

Weniger Defizit als erwartet

Die Rechnung 2011 der Einwohnergemeinde wies ein von Volumen von 4,89 Millionen Franken aus. Die Steuereinnahmen erreichten rund 3,7 Millionen. Daraus resultierte letztlich, dass vom ursprünglich budgetierten Defizit von 435608 lediglich 130124 Franken verbucht werden mussten. Dies bedeutet, dass trotz der vorgeschriebenen Abschreibungen auf den Bilanzfehlbetrag mit 51951 Franken doch noch ein Minus von total 337932 Franken existiert. Dennoch erscheinen weitere Investitionen als machbar.