Laufenburg

Der Startschuss zur ersten Bauetappe ist gefallen

Beim Wasenbrunnen ragt die Bauinstallation derzeit in die blaue Zone und behindert die Durchfahrt.  Fotos: mf

Beim Wasenbrunnen ragt die Bauinstallation derzeit in die blaue Zone und behindert die Durchfahrt. Fotos: mf

Die Sanierungsarbeiten an den Werkleitungen in der Altstadt haben begonnen und dauern fast zwei Jahre. Die Leitungen sind rund 90 Jahre alt. Die Arbeiten kosten rund 3,8 Millionen Franken.

Bereits vor mehr als zwei Jahren hat die Einwohnergemeindeversammlung Laufenburg einen Kredit in der Höhe von rund 3,8 Millionen Franken für die Sanierung der Werkleitungen in der Altstadt gesprochen. Bauarbeiten an Privatliegenschaften und Einwendungen gegen die Bauarbeiten haben den Baubeginn jedoch immer wieder verzögert. Nun ist der Startschuss gefallen.

Die Werkleitungen in der Altstadt von Laufenburg sind rund 90 Jahre alt und müssen saniert werden. Der im Juni 2009 bewilligte Kredit bildet dabei nur eine erste Tranche. Diese umfasst die Strecke vom Rhytörli bis zum Wasenbrunnen. Auf diesem Abschnitt wird nun die Sanierung in Etappen vorgenommen.

Erste Arbeiten beim Rhytörli

Gestartet wurde diese Woche beim Rhytörli, wo der erste Bagger aufgefahren ist. Gemäss Bauprogramm wird dort ein Schachtumbau vorgenommen. Auf dem Teilstück bis zum ehemaligen «Wilden Mann» an der Unteren Wasengasse befinden sich die grössten Knotenpunkte, an denen alle wichtigen Leitungen zusammenlaufen. Bis der ganze bewilligte Abschnitt die Wasengasse hinauf bis zum Wasenbrunnen saniert ist, dürften nach Angaben der Bauverwaltung zwischen anderthalb und zwei Jahre vergehen.

Bauinstallation beim Brunnen

Die Bauinstallation befindet sich derzeit an der Oberen Wasengasse beim Wasenbrunnen und beeinträchtigt die Durchfahrt in den Hinteren Wasen sowie die Parkplätze in der blauen Zone. Wie der Laufenburger Bauverwalter Guido Zimmermann auf Anfrage erklärte, bleibt diese Installation vorläufig bestehen. Ob dies eine Dauerlösung für die gesamte Bauzeit ist, konnte er noch nicht sagen. Es seien noch detaillierte Abklärungen im Gange.

Zum verzögerten Baubeginn – ursprünglich sollten die Arbeiten bereits im Mai 2010 beginnen – geführt haben unter anderem Bauarbeiten an einer Privatliegenschaft in der Unteren Wasengasse. Die dortige Bauinstallation auf der Höhe des ehemaligen «Wilden Mannes» besteht derzeit noch. Gemäss Zimmermann sollten Rohbau und Dach der Liegenschaft aber bis in knapp zwei Wochen so weit fertiggestellt sein, dass die Bauinstallation entfernt werden kann. Die Werkleitungserneuerung sollte also nicht mehr tangiert werden.

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