Stein
Der Start für den Tennisclub fiel ins Wasser

Mit der Einweihung der sanierten Plätze feierte der Tennisclub seinen Saisonstart. Doch das Wetter machte gestern nicht mit.

Ingrid Arndt
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Dirk Knapp, Peter Krüger und Beat Käser (v.l.) durchschnitten das Band. ari

Dirk Knapp, Peter Krüger und Beat Käser (v.l.) durchschnitten das Band. ari

Ingrid Arndt

Schneefall statt Frühlingsgefühle gab es beim Start des Tennisclubs Novartis Stein in die neue Saison am Wochenende in den Sportanlagen Bustelbach. Doch es war nicht irgendein Saisonstart: Mit einer kleinen Feier in Anwesenheit des stellvertretenden Werkleiters Novartis Dirk Knapp, des Gemeindeammanns Beat Käser, Peter von Dach, Mitglied des Zentralverbandes, des Präsidenten des Aargauischen Tennisverbandes Roland Polentarutti und von vielen weiteren Gästen konnten die vier Spielplätze mit generalüberholtem Bodenbelag dem Verein übergeben werden.

Ganzjährig bespielbar

In Wort und Bild liess der Präsident des TC Novartis Stein, Peter Krüger, noch einmal die letzten Jahre Revue passieren, erklärte die Notwendigkeit der Renovation des Untergrundes und schilderte den aufwendigen Umbau von Oktober bis November im vergangenen Jahr. Garantiert war dabei nicht nur die volle Unterstützung der Firmenleitung von Novartis, sondern auch der unermüdliche Einsatz vieler Clubmitglieder sowie weiterer Helfer und Sponsoren.

Der neue Bodenbelag sei eine perfekte Alternative zum Allwetterspielbelag. Er ist ganzjährig bespielbar, der Pflegeaufwand gering, die Wasserdurchlässigkeit gut und hat insgesamt eine lange Lebensdauer. Durch die neue, elastische Gleitschicht mit zusätzlicher Dämpfung habe der Belag hervorragende Sprung- und Gleiteigenschaften und schone so die Gelenke.

Die Spiele können also beginnen, freute sich Präsident Krüger. Nur eben leider nicht an diesem Sonntag, da fiel das geplante Show-Match wegen des nasskalten Schmuddelwetters im wahrsten Sinn des Wortes ins Wasser. Die gute Laune liessen sich die Gäste aber davon nicht verderben.

90'000 Franken in vier Sandplätze investiert

Gut 30 Jahre alt waren die Tennisplätze des Tennisclubs Laufenburg im Blauen. «Sie hatten ihre Nutzungsdauer damit überschritten», sagt Urs Baltischwiler, Präsident der Baukommission des Tennisclubs. Deshalb hat der Verein entschieden, die Plätze zu sanieren. Im September, kurz vor dem Ende der letzten Saison, haben die Bauarbeiten begonnen, nun sind sie abgeschlossen. «Wir konnten den Zeitplan sehr gut einhalten», freut sich Baltischwiler. Die Plätze seien unter anderem nivelliert worden und wiesen nun wieder eine viel bessere Entwässerung auf. Man habe sich nach intensiven Abklärungen wiederum für Sand-Mergel-Plätze und gegen Allwetterplätze entschieden, so Baltischwiler weiter.

Als Gründe führt er etwa die längere Lebensdauer, die geringeren Kosten und die besseren Erfahrungswerte an. Und: «Der Unterhalt der Sandplätze kann von den eigenen Mitgliedern übernommen werden.» Insgesamt kostete die Sanierung der vier Plätze rund 90 000 Franken. Der kantonale Sporttoto-Fonds übernahm gemäss Baltischwiler rund einen Drittel der Kosten. Am Samstag wurden die vier neuen Courts mit einem Showmatch offiziell eingeweiht. Sie stehen nun den 76 Aktivmitgliedern und den 26 Junioren zur Verfügung. Bereits am 4. Mai werden sie dann auch erstmals wettkampfmässig gespielt. Dann findet die erste Interclub-Runde des Tennisclubs Laufenburg der neuen Saison statt. (mf)