Kaisten
Der Standort Kaisten wird weiter gestärkt

Die BASF Schweiz AG hat ihren Standort Kaisten erneut wesentlich aufgewertet: Mit der Konzentration der Instandhaltungsaktivitäten konnten 34 neue Stellen geschaffen werden.

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Blick in eine der Instandhaltungs-Werkstätten im Werk Kaisten

Blick in eine der Instandhaltungs-Werkstätten im Werk Kaisten

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Nach einer mehrmonatigen Bauzeit präsentierte die BASF Schweiz AG gestern in ihrem Werk in Kaisten die dort zusammen geführten und integrierten Instandhaltungs-Werkstätten (2nd Line) der Region Basel. In seiner Begrüssung hob Standortleiter Wolfgang Bächle «die unbestrittene Bedeutung.des Standortes Kaisten mit seiner gut ausgebauten und modernen Infrastruktur» hervor und ergänzte: «Das ist eine gute Ausgangsbasis für die Zukunft und wir planen denn auch, den Bereich Instandhaltung noch weiter auszubauen.»

Künftig werden von Kaisten aus Instandhaltungsleistungen für sämtliche BASF-Standorte in der Schweiz, insbesondere aber für diejenigen in der Region Basel, zentral wahrgenommen: «Durch das Zusammenwirken der Standorte können Synergien genutzt und Kompetenzen gebündelt werden.»

Faszinierende Ausbildung

Für Wolf Strauch, Leiter Engineering & Maintenance Platform BASF Schweiz AG, ist die Konzentration in Kaisten ebenfalls ein bedeutender Schritt nach vorn: «Insgesamt wurden hier in Kaisten 34 neue Stellen geschaffen; erfahrene Spezialisten aus den bisherigen Instandhaltungsbereichen in Basel und Grenzach (D) nehmen nun ihre Funktion von hier aus wahr.»

Die BASF habe in Kaisten «einen einstelligen Millionenbetrag in Schweizer Franken» für die Aus- und Neubauten investiert. Dies insbesondere auch deshalb, weil Kaisten mit Standortvorteilen zu überzeugen vermöge und über eine gute Verkehrsanbindung verfüge.

Marc Patrick, Leiter der 2nd Line Maintenance Werkstatt Kaisten, stellte die äusserst grosszügig gestalteten und mit modernster Technik und Infrastruktur ausgerüsteten Werkstätten vor: «Die Instandhaltungsfläche umfasst 1600 m2, dazu kommt der Geräte-Pool mit weuteren 500 m2.» Im Instandhaltungszentrum stehen auch in der Ausbildung stehende Mitarbeiter im Einsatz, wie beispielsweise der Hotzenwälder Ücker, Mechatroniker im 4. Lehrjahr: «Es ist eine wirklich äusserst faszinierende und ebenso vielseitige Ausbildung, die ich hier in Kaisten geniessen darf.»

Standort weiter stärken

Für Standortleiter Wolfgang Bächle, übrigens ebenfalls ein waschechter Hotzenwälder, ist klar: «Die Konzentration und der weitere Ausbau unserer Aktivitäten am Standort Kaisten sind ein wichtiger Beitrag, der die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes weiter wesentlich stärkt.» Im Werk Kaisten stellt die BASF Schweiz AG vor allem Kunststoffadditive her; darunter gross volumige Antioxidanten, die Kunststoffen und Schmierölen zugesetzt werden, um die Produkte vor Alterung durch Luftsauerstoff zu schützen. Insgesamt sind derzeit am Standort Kaisten um die 260 Mitarbeitende beschäftigt.