Die Route des Stadtbusses wird seit gut eineinhalb Jahren nach dem Stadtpark gesplittet. Zu der alten Route via Kohlplatz und Dianapark wurde die Strecke via Rosengässchen, Kapuzinerberg und Engerfeld als zweijähriger Versuchsbetrieb eingeführt.

«Aufgrund der positiven Erfahrungen werden wir die neue Route nun definitiv einführen», sagt Stadtrat Walter Jucker. Zwar ist die alte Route über das Spital aufgrund der Einwohnerzahl im dortigen Einzugsgebiet stärker frequentiert als die neue, dennoch wurde die gesetzte Anforderung für die definitive Einführung der neuen Route bei weitem übertroffen: «Wir haben uns zum Ziel gesetzt, dass die geteilte Linienführung mindestens 80 Prozent des ursprünglichen Passagieraufkommens erbringen müsste. Mit 106 Prozent haben wir diese Anforderung klar übertroffen», sagt Jucker.

Insgesamt nutzen täglich gut 500 Personen den Stadtbus auf der Schweizer Seite. Die neue Quartierbuslinie via Kapuzinerberg und Engerfeld wird vor allem von älteren und gehbehinderten Menschen genutzt, um einkaufen zu gehen. «Dadurch können diese Menschen länger in ihren angestammten Wohnungen leben», sagt Jucker. Zudem wird der Bus auch von Müttern in Anspruch genommen, die mit dem Kinderwagen unterwegs sind.

Im Dezember 2016 wurde eine zusätzliche Haltestelle auf der Habich-Dietschy-Strasse beim ehemaligen Pflegeheim Kloos realisiert. Die neue Haltestelle liegt zwischen dem Bahnhof in Badisch-Rheinfelden und demjenigen auf der Schweizer Seite. Problematisch dabei ist, dass die Fahrzeit zwischen den Bahnhöfen knapp bemessen ist und die Gefahr besteht, dass die Fahrgäste ihre Anschlusszüge verpassen. «Auch deswegen haben wir bei der Südbadenbus AG beantragt, dass die Busse mit einer Ampelansteuerung ausgerüstet werden», sagt Jucker. (dka)