Der Skilift Föhrlimatt ­ steht weiter still

Der STV Wegenstetten wagt die Inbetriebnahme vor allem wegen der Coronaschutzauflagen nicht.

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Wintersport Vergangene Woche war der Spiel- und Turnverein (STV) Wegenstetten noch guter Dinge: Ein beim Kanton beantragtes Coronaschutzkonzept sah vor, den Skilift Föhrlimatt in Wegenstetten wenigstens unter der Woche zu öffnen, um Kindern und Jugendlichen die Chance zu bieten, in der Region Ski zu fahren.

Als erster Öffnungstag hatte der STV den heutigen Mittwoch anvisiert, mit dem Schwerpunkt auf dem schulfreien Nachmittag. Doch zur Öffnung des Lifts in dieser Woche kommt es jetzt doch nicht, wie STV-Präsident Christoph Schreiber auf Nachfrage der AZ sagt. Diverse Gründe hätten dazu geführt. Schreiber nennt die anhaltende Coronapandemie im Allgemeinen und die seitens des Kantons verordneten Betriebsauflagen im Besonderen. «Vor allem die 5-Personen-Regel, welche uns der Kanton als Rückmeldung auf unser eingereichtes Schutzkonzept aufgezeigt hat, hat uns dazu bewogen, den Lift nicht in Betrieb zu nehmen», sagt Schreiber. Danach dürfen auch im Freien nur bis zu fünf Personen zusammen Sport treiben. Schreiber: «Das zu überwachen, hätten wir kaum leisten können. Wir können unter der Woche auf deutlich weniger freiwillige Helfer zurückgreifen. Und wir wollen auch nicht Coronapolizei spielen.» Zudem führt Schreiber die für den Skisport ungünstige Wetterprognose mit steigenden Temperaturen als Grund für den Entschluss an, den Lift ruhen zu lassen.

Schlitteln auf eigene Verantwortung möglich

An der Föhrlimatt zu schlitteln, sei aber, wie schon am vergangenen Wochenende, weiterhin möglich, zumindest «bevor der Schnee dort ganz weggeschmolzen ist.» Schreiber: «Die Einhaltung der geltenden Schutzmassnahmen vom BAG liegt in der Verantwortung der anwesenden Personen selbst.» (hcw)

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