Rheinfelden

Der Salmenpark wird um 100 Wohnungen erweitert

Die erste Etappe der Überbauung Salmenpark wird im Sommer fertig. Westlich davon (rechts) sollen vier weitere Gebäude folgen.

Die erste Etappe der Überbauung Salmenpark wird im Sommer fertig. Westlich davon (rechts) sollen vier weitere Gebäude folgen.

Die Überbauung ist bald fertig – zumindest die erste Etappe. Denn im Hintergrund laufen bereits die Planungen für die zweite Etappe.

Nach rund dreijähriger Bauzeit wird die Überbauung Salmenpark am Rheinfelder Rheinufer diesen Sommer fertig. Derzeit laufen die Abschlussarbeiten an verschiedenen Gebäuden, und die Umgebung wird gestaltet. Es handelt sich bei den Bauten mit knapp 150 Wohnungen sowie mehreren tausend Quadratmetern Büro- und Verkaufsflächen allerdings nur um die erste Etappe.

Vier weitere Gebäude

Im Gestaltungsplan für das ehemalige Salmenbräu-Areal ist eine zweite Etappe vorgesehen. Und in den Büros der Bauherrin hat diese bereits Formen angenommen. «Wir sind die Planungen angegangen. Die Baueingabe ist gemacht», sagt Thomas Kraft, Direktor Asset Management bei der PSP Swiss Property. Für weitere 60 Millionen Franken – die erste Etappe kostete 180 Millionen Franken – sollen westlich der neuen Überbauung vier Gebäude entstehen. Diese bieten Platz für rund 100 weitere Wohnungen.

Bei der Bauherrin scheint man sich also sicher zu sein, dass noch weiterer Bedarf an Wohnungen am Rhein besteht. 2013, beim Spatenstich für die erste Etappe, hatte Kraft zum Start der zweiten Etappe gesagt: «Es kommt darauf an, wie der Verkauf der Wohnungen läuft. Rheinfelden hat einen beschränkten Markt, und es sind sehr viele Wohnungen auf einmal.»

Keine Büroflächen mehr

Mit dem Absatz der bereits erstellten Wohnungen zeigt sich Kraft nun zufrieden. Ende Februar waren zwei Drittel der Eigentumswohnungen verkauft und rund 60 Prozent der Mietwohnungen vergeben. Von der Möglichkeit, auch weitere Büro- und Verkaufsflächen zu erstellen, sieht die PSP Swiss Property hingegen ab. «Wir haben früh gesehen, dass der Bedarf an Büroflächen nicht mehr gross ist. Schon bevor die konkreten Planungen für die zweite Etappe angegangen wurden, war daher klar, dass sie nur aus Wohnungen besteht», sagt Kraft.

Gespräche mit der Stadt

Aktuell ist noch unklar, wann die angedachte zweite Etappe auch umgesetzt werden kann. Denn Bauherrin und Stadt sind sich uneins, wie diese genau aussehen soll. «Momentan laufen Gespräche mit der Gemeinde», sagt Thomas Kraft. Für das weitere Vorgehen gäbe es daher verschiedene Varianten – auch eine Anpassung des Projekts sei möglich. «Wann eine Einigung erzielt werden kann, ist aus heutiger Sicht völlig offen», sagt Kraft.

Klar ist hingegen bereits, dass die Bauherrin an der Erweiterung des Salmenparks festhält. «Das Projekt aufzugeben, ist keine Variante. Als Entwickler sind wir uns gewohnt, dass der Weg zum Ziel nicht immer eine Autobahn ist», sagt Thomas Kraft. «Wir stehen hinter dem Projekt Salmenpark und lassen uns nicht entmutigen.»

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