Frick
Der neue Verwaltungssitz nimmt immer mehr Gestalt an

Die Arbeiten am Gemeindehaus Frick sind auf Kurs. Auch bei den Kosten ist alles im grünen Bereich. Am 12. August soll gezügelt werden.

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Auf Kurs: Das neue Gemeindehaus ist im August 2016 bezugsbereit.

Auf Kurs: Das neue Gemeindehaus ist im August 2016 bezugsbereit.

Thomas Wehrli

Er habe «Gefreutes» zu berichten, meinte ein sichtlich zufriedener Baugemeinderat Thomas Stöckli an der Gemeindeversammlung. Der Neubau des Gemeindehauses sei auf Kurs – finanziell und zeitlich. «Rund 60 Prozent der Arbeiten haben wir inzwischen vergeben», so Stöckli. Ein «sehr grosser Teil» an Unternehmen aus der Region und ein «grosser Teil» unterhalb des Kostenvoranschlags. Das freut die Unternehmer – und die Steuerzahler.

Mit dem Auf-Kurs-Sein wird auch der «Terminwunsch», den die Verwaltung für das grosse Zügeln hat, zusehends greifbarer. «Wir möchten am 12. August 2016 zügeln», sagt Stöckli. Der Termin sei zwar noch nicht von allen Firmen bestätigt – «aber ich bin guten Mutes».

Gesamthaft investiert die Gemeinde rund 13 Millionen Franken in den Neubau sowie anschliessend in den Umbau des bestehenden Gemeindehauses. Den entsprechenden Kredit sprach der Souverän an der Gemeindeversammlung im Juni 2013. Dagegen ergriffen jedoch einige Fricker das Referendum. Sie schlugen statt eines Neubaus eine Dezentralisierung der Verwaltung vor. Sei es durch einen Anbau am Polizeigebäude, sei es durch eine Mietlösung. «Eine dezentrale Verwaltung kann am Standort Frick auch in der aus unserer Sicht vorteilhaften Form von Miete erreicht werden», sagte Urs Boss vom Referendumskomitee damals gegenüber der az.

In der Urnenabstimmung im September 2013 stellten sich die Fricker bei einer beachtlichen Stimmbeteiligung von knapp 49 Prozent mit 54 Prozent hinter die Vorlage des Gemeinderates.

Das Referendum verzögerte den Baubeginn um einige Monate. Der Spatenstich fand im letzten September statt, just ein Jahr nach der Referendumsabstimmung. Bereits im März stellte Gemeindeschreiber Heinz Schmid auf Anfrage der az erfreut fest: «Wir haben die Verzögerung wettgemacht» – dank des guten Wetters und der «sehr guten Organisation» der Baustelle. «Jetzt haben wir sogar einen leichten Vorsprung auf den Zeitplan.» So sei es.