Rheinfelden

Der Kampf der Feuerwehren um den Atemschutzpokal

Mit schwerem Gerät absolvierten die Feuerwehren den Parcours.

Mit schwerem Gerät absolvierten die Feuerwehren den Parcours.

Beim Wettbewerb der Feuerwehren um den Atemschutzpokal wurde nicht nur die Kondition getestet. Beim grenzüberschreitenden Anlass ging es auch um das gegenseitige Kennenlernen.

Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Feuerwehren beider Rheinfelden funktioniert problemlos. Klares Signal dafür ist auch der Wettbewerb um den Atemschutzpokal, vergangenen Freitagabend bereits zum 20. Mal mit viel Ideenreichtum inszeniert. Diesmal gewannen die deutschen Nachbarn die begehrte Trophäe.

Kein Problem für Übungsleiter Stefan Gerig, Ressortchef Atemschutz der Feuerwehr im Zähringerstädtchen, der die freundschaftliche wie fachliche Verbundenheit mit den Einheiten ennet dem Rhein sehr schätzt. «Wir wollten den Pokal zum dritten Mal in Folge holen und ihn damit behalten, doch Pech gehabt», schmunzelt er und zeigt sich gelassen.

«Die Teams zeigten hervorragende Leistungen», attestiert er bei der Rangverkündung und freut sich auch über die Präsenz von Oberbürgermeister Klaus Eberhardt, der mit ihm und Presseoffizier René Wiederkehr die acht Wettkampfstationen voller Neugier abgelaufen war.

Übungsplaner zeigen Kreativität

Die Organisationsarbeit leistete diesmal die Schweizer Seite. Vom Startpunkt beim Stadtpark West aus ging es durch die Altstadt und über die alte Rheinbrücke hinüber zum Stadtmuseum Salmegg auf badischer Rheinseite. Auf dem Parcours mussten die Zweierteams, je mit einem Schweizer und deutschen Atemschutzträger besetzt, beispielsweise Zielwerfen mit Schläuchen oder Kraftanstrengungen beim millimetergenauen Autoziehen bewältigen, aber auch mit Kübelspritzen eine Art Golfspiel bewältigen und schlussendlich ein plötzlich hochloderndes Feuer löschen.

«Die Kreativität der Übungsplaner ist auch in diesem Jahr beeindruckend», lobt René Wiederkehr und ist stolz auf die über 80 Mitwirkenden an diesem speziellen Feuerwehr-Wettbewerb, an dem sich auch Abordnungen aus Möhlin und Zeiningen beteiligten.

Übungsleiter Stefan Gerig hatte in seiner Begrüssungsrede unterstrichen, dass neben den technischen und konditionellen Herausforderungen auch das persönliche Kennenlernen eine wichtige Rolle spiele. «Hier besteht die Möglichkeit, Einsatzerfahrungen auszutauschen.» Geschicklichkeit, Fun-Aufgaben und natürlich Leistung unter voller Atemschutz-Ausrüstung prägten in diesem Jahr den Wettbewerb.

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