Der Frühling trieb dieses Jahr das Thermometer besonders schnell in die Höhe. Schon Anfang März stiegen die Temperaturen auf über 20 Grad Celsius. Viel Sonnenschein lässt nicht nur die Menschen, sondern auch die Pflanzenwelt in der Umgebung aufblühen.

Auf dieses Startsignal haben die Gartenfreunde seit Monaten sehnlichst gewartet. Endlich können sie wieder mit Gartenschere und Rechen hinausgehen und den Garten auf Vordermann bringen, denn die nächste Gartensaison kann nun definitiv beginnen.

Auch in den Gartencentern der Umgebung kehrt wieder Leben ein. «Zurzeit besuchen uns viele interessierte Leute», meint etwa die Angestellte Daniela Hirst vom Moser Gartencenter in Frick.

Es sei ein guter Zeitpunkt, um vor allem mehrjährige Pflanzen zu setzten, da es jetzt weder zu heiss noch zu trocken sei. «Trotzdem sollte man ein Auge auf den Wetterbericht werfen und bei Frost die Pflanzen mit einem Vlies vor Schäden schützen», sagt sie.

Lisebeth Stöckli, Geschäftsführerin bei Stöckli Blumen AG in Frick, bestätigt, dass dieses Jahr die Leute besonders früh im Laden vorbeikommen.

Sie ist sich aber nicht sicher, ob die hohen Temperaturen anhalten: «Mit Frost und Schnee ist immer noch zu rechnen. Deshalb ist es gut, das Wetter genau zu beobachten.»

Schädlingsbekämpfung ist wichtig

In den letzten Jahren hatte man in den Gärten mit verschiedenen Schädlingen zu kämpfen, unter anderem mit dem Buchsbaumzünsler. Dieser ursprünglich aus dem asiatischen Raum stammende Schmetterling wird durch importierte Pflanzen nach Europa eingeschleppt und richtet massive Schäden an. Die nimmersatten Raupen fressen zuerst im Inneren des Gehölzes, bevor sie anschliessend die Blätter und Triebe des Buchsbaums vertilgen. Oft sind die Pflanzen nachher kahl.

Tipps vom Fachmann

Welche Tipps hat der Fachmann? Tobias Wunderlin, Landschaftsgärtner aus Rheinfelden, empfiehlt, die Buchsbäume regelmässig auf Raupenbefall zu kontrollieren. «Einzelne wenige Raupen lassen sich von Hand entfernen, bei grösserem Befall sollte man aber auf jeden Fall spritzen», so Wunderlin. Er rechnet damit, dass die Schädlinge aufgrund des milden Winters dieses Jahr früh aktiv werden. Von diesem Schädling komplett zerstörte Pflanzen sollte man am besten ausreissen und verbrennen.