Eiken

Der Forderer und Förderer

Stefan Grunder setzt sich nur fürs Foto auf die Trainerbank. Foto: mwb

Stefan Grunder setzt sich nur fürs Foto auf die Trainerbank. Foto: mwb

Der FC Eiken mit seinen 300 Mitgliedern nutzt heute eine moderne gemeindeeigene Sportanlage, ein Klubhaus und hat neue Garderoben in Aussicht. Für all diese Errungenschaften hat sich Stefan Grunder in den letzten 17 Jahren eingesetzt.

Der FC Eiken mit seinen 300 Mitgliedern nutzt heute eine moderne gemeindeeigene Sportanlage, ein Klubhaus und hat neue Garderoben in Aussicht. Für all diese Errungenschaften hat sich Stefan Grunder in den letzten 17 Jahren eingesetzt. So lange amtet der 49-Jährige schon als Präsident des FCE. In dieser Zeit hat er aus dem defizitären Fussballklub mit schlechter Infrastruktur den grössten Verein von Eiken gemacht, der finanziell gesund ist. «Ich würde den FC Eiken niemals im Stich lassen», betont Grunder. Er übt das Amt des Präsidenten mit grossem Engagement aus. Dass er so lange dabei ist, hat für ihn nichts mit Sesselkleberei zu tun: «Es ist immer eine neue Herausforderung und ich mache es gerne, aber ich lege keinen besonderen Wert auf den Titel Vereinspräsident.»

Lobende Worte vom Gemeinderat

Stefan Grunder wendet im Schnitt zwei Stunden pro Tag für den FC Eiken auf. Oft kämpft er an verschiedenen Fronten gleichzeitig für «seinen» FC Eiken. Der Gemeinderat Gerhard Zumsteg sass in vielen Kommissionssitzungen Stefan Grunder gegenüber und konnte sich von seinem Engagement überzeugen. «Sein Elan für den Verein ist beeindruckend. Auch wenn er oft fordernd ist, findet man mit ihm immer eine gute Lösung», sagt Zumsteg.

Stefan Grunder stimmt den Aussagen des Gemeinderats über ihn zu: «Ja, das stimmt, ich fordere viel, aber ich gebe auch viel zurück. Unseren Mitgliedern geht es beispielsweise sehr gut.» Dank vielen langfristigen Sponsoren ist es Grunder gelungen, den Verein auf eine gesunde finanzielle Basis zu stellen. Im Verlauf der Zeit sei die Suche nach Sponsoren leichter geworden, weil der FCE jetzt einen Namen habe, sagt er. Doch Grunder weiss, dass Sponsoring immer auch eine persönliche Komponente beinhaltet: «Mittlerweile kennt man mich und weiss, dass das Geld gut verwendet wird.» Die grösste Einnahmequelle des Vereins ist aber das Junioren-Hallenturnier. Jedes Jahr nehmen über 1000 Junioren daran teil und das Turnier ist mittlerweile fast ein Selbstläufer.

Fairness ist zentral

Der FCE steht in der Fair-Play-Rangliste des Verbandes regelmässig weit oben. Das ist kein Zufall, schliesslich ist Fairness ein zentraler Punkt für Grunder. «Von den Junioren bis zur ersten Mannschaft fordern wir immer Fairness.»

Nach 17 Jahren an der Spitze des FC Eiken denkt Stefan Grunder langsam ans Aufhören. Am liebsten würde er abtreten, wenn die neuen Garderoben gebaut sind. «Mit den Garderoben wäre ich wunschlos glücklich und könnte ins zweite Glied treten.» Auch wenn Grunder nicht mehr Präsident wäre, bliebe er aktiv mit dem Verein verbunden. Schliesslich spielt er noch aktiv bei den Veteranen. Immer noch selbst zu spielen und der Kontakt zu den Mitgliedern ist ihm wichtig. Dazu kommt noch ein persönliches Ziel: «Ich will länger aktiv spielen, als Präsident zu sein.»

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