«Buurelandweg»

Der Erlebnispfad rund um die Landwirtschaft kommt 2018 ins Fricktal

Woher kommt welches Stück Fleisch? Besucher des «Buurelandwegs» erfahren es dank lebensgrossen Tierfiguren.

Woher kommt welches Stück Fleisch? Besucher des «Buurelandwegs» erfahren es dank lebensgrossen Tierfiguren.

2016 organisierte der Aargauische Bauernverband erstmals den «Buurelandweg». Der Erlebnispfad soll Interessierten verschiedene Aspekte der Landwirtschaft näher bringen, wie Projektleiter Fredi Siegrist sagt.

2016 und 2017 wurde der «Buurelandweg» jeweils in Lenzburg eingerichtet. «Wir waren im ersten Jahr spät dran und haben darum entschieden, dass wir ausnahmsweise noch ein zweites Jahr in Lenzburg bleiben», erklärt Siegrist.

Das Konzept sieht eigentlich vor, dass der Erlebnispfad «auf Aargau-Tournee geht». Im Jahr 2018 wird dieses Vorhaben nun umgesetzt. «Der ‹Buurelandweg› kommt nach Möhlin», so Siegrist. Die Eröffnung ist für den 27. April geplant, bis Oktober ist der Weg dann geöffnet. Die lokalen Landwirte seien, das habe eine Info-Veranstaltung gezeigt, «Feuer und Flamme» für das Projekt. «Sechs Landwirte stellen gerne das Land zur Verfügung, damit wir unsere Posten aufstellen können.»

Posten mit Lokalbezug

Start und Endpunkt des Rundwanderwegs wurden in Möhlin bereits festgelegt: der Forstwerkhof der Gemeinde. «Dort können auch die Besucher parkieren, die mit dem Auto anreisen», so Siegrist. Wer mit dem öffentlichen Verkehr anreise, könne die Postauto-Haltestelle bei der Post benützen.

Die Wanderung wird die «Buurelandweg»-Besucher dann ins Möhliner Feld führen. Dort erklärt Igor, der Igel, als Guide an verschiedenen Posten einzelne Aspekte und Themen der Landwirtschaft. So wird etwa an lebensgrossen Tieren gezeigt, woher die einzelnen Fleischstücke stammen. Oder es wird auf die Problematik des Litterings hingewiesen, indem sichtbar gemacht wird, wie viel Abfall auf Wiesen und Feldern landet. Oder die Besucher erfahren in einem Quiz, wann Spargeln, Erdbeeren oder Äpfel Saison haben. «Das Konzept hat sich bewährt, die meisten der acht Posten werden wir auch in Möhlin wieder aufbauen», sagt Fredi Siegrist.

Man wolle den Erlebnispfad aber auch «an die lokalen Gegebenheiten anpassen». Deshalb wird der Posten «Weinbau» im kommenden Jahr im Möhliner Feld nicht aufgebaut. «Stattdessen machen wir einen neuen Posten zum Thema Verarbeitungsgemüse», so Siegrist. Schliesslich sei das Möhliner Feld dafür eine Hochburg.

Rund 3000 Besucher

Auch im kommenden Jahr gibt es wieder einen Wettbewerb, der auf dem Rundweg ausgefüllt werden kann. «Das ist für uns auch ein Instrument, um die Besucherzahl abschätzen zu können», so Siegrist. In den letzten beiden Jahren sind jeweils über 1000 Talons eingegangen. «Wir schätzen daher, dass rund 3000 Besucher jährlich den Rundweg absolviert haben.» Die Hauptzielgruppe seien dabei Familien mit Kindern, so Siegrist. «Aber auch Erwachsene erhalten interessante Informationen.»

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