Obermumpf

Der Dorfmärt wartete mit neuen Attraktivitäten auf

Duschjelly im Bauchladen: Lorena und Sophia Süess offerieren ihre Produkte.

Duschjelly im Bauchladen: Lorena und Sophia Süess offerieren ihre Produkte.

Der Dorfmärt erwies sich auch dieses Jahr als ein Kleinod mit ganz besonderem Charme. Während eines kurzen Schönwetterfensters konnten die Besucher den Markt geniessen.

Mit kritischem Stirnrunzeln blickte Zita Burkart am frühen Samstagmorgen zum wolkenverhangenen Himmel. «Es hat noch nie geregnet, seit wir den Frühlingsmarkt durchführen, und das sollte auch heute so sein», schaute die Bäuerin mit gesundem Optimismus in den Tag und präparierte ihren Marktstand mit duftendem ofenfrischem Brot, Gebäck und gebrannten Wässern aus eigener Produktion, darunter die neue Kreation «Fricktaler Cherry».

Das Wetter war bald kein Thema mehr, denn bei milder Temperatur sorgten herrliche Sonnenstrahlen für den gewohnten Charme des dörflichen Publikumsmagneten. Der 12. Obermumpfer Frühlingsmarkt präsentierte sich während eines kurzen Schönwetterfensters, denn kaum waren am Abend die Stände abgeräumt, fand die Regenperiode ihre Fortsetzung.

Diskutiert wurde nicht das Wetter, dafür der neu gestaltete Platz vor dem Gemeindehaus, der infolge seiner Wölbung von den Standbetreibern handwerkliches Geschick beim Unterlegen von Keilen, Stützen und Balken verlangte, damit die Tische waagrecht montiert werden konnten. Auch dieses Problem wurde gelöst, denn Basteln und Handwerksarbeiten ist das Metier vieler Aussteller, die während der langen Winterabende viele beeindruckende Werke entstehen liessen und nun anpriesen.

Kreativität und Unternehmertum standen im Mittelpunkt, womit auch viele Jugendliche punkteten. Die neunjährige Lorena Süess und ihre zwei Jahre jüngere Schwester Sophia gingen mit ihren Bauchladen auf Kundensuche. Darin selber hergestelltes Duschjelly mit verschiedenen Duftnoten. Der 11-jährige Lewin Bitter pries selbst gebackene Muffins, Speckbrötchen und Kuchen an. «Vielleicht lerne ich einmal Bäcker», meinte er.

Mit Ölen, Senf, Butter, Nudeln, Pestosaucen und Knöpfli mit Bärlauchvarianten wartete Ursi Graf auf. Weitere Reize und Attraktivität erhielt der Markt zudem mit einem Stand für «Fish und Chips» sowie einem fast hundert Jahre alten handbetriebenen englischen Kinderkarussell.

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