Rheinfelden
Der Bildungsrat am Hochrhein kümmert sich um «Sicherheit am PC»

Das Gremium von Bildungsexperten in der Hochrheinregion hat sich zum Ziel gesetzt, grenzüberschreitende Bildungsfragen und Herausforderungen anzugehen. In diesem Sinne fand eine Weiterbildungsveranstaltung zum Thema «Sicherheit am PC» statt.

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An jeder Schule sollen künftig digitale Medien genutzt werden.

An jeder Schule sollen künftig digitale Medien genutzt werden.

An einer grenzüberschreitende Weiterbildungsveranstaltung für Lehrpersonen an Berufsschulen/Berufsfachschulen war «Sicherheit am PC» das Thema. Der Einladung des Bildungsrats der Hochrheinkommission folgten 32 Lehrerinnen und Lehrer aus Berufsschulen, unter anderem aus Rheinfelden.

Kursleiter Werner Recher vom Berufsbildungszentrum Fricktal und die Referenten Heiko Probst (Fachkraft für Suchtprävention in Waldshut) und Michael Doebele (Polizeidirektion Waldshut) zeigten mit vielen Beispielen aus der Praxis auf, wie Lehrpersonen Symptome von gefährdeten Jugendlichen im Zusammenhang mit dem Internet (Internetmissbrauch, Internet- und Spielsucht am Rechner) erkennen können. Weitere Inhalte dieser Veranstaltung waren Datenverlust/Datensicherung/Datendiebstahl am PC, Arten und Wirkung von Schadprogrammen, der Missbrauch von PC und die Folgen für die Identität der Jugendlichen respektive deren Gefährdung wie auch das Cybermobbing.

Jeder Einzelne kann etwas gegen Missbrauch im und am PC unternehmen, dabei sind allerdings gewisse Fachkenntnisse über die Gefahren nötig. So war es ein Ziel der Fortbildung, die Lehrperson zu sensibilisieren, wie sie den Lernenden helfen und auf Gefahren aufmerksam machen können.

Neben der inhaltlichen Fortbildung stand auch der grenzüberschreitende Austausch der Teilnehmer im Fokus. Für Heinrich Klaus, Rektor des Berufsbildungszentrums Engerfeld in Rheinfelden, Vorsitzender des Bildungsrats der Hochrheinkommission, ist es wichtig, dass auch im Rahmen solcher Veranstaltungen die Kontakte über den Rhein hinweg geknüpft und intensiviert werden.

Der Bildungsrat der Hochrheinkommission wurde 1998/1999 zur Bearbeitung grenzüberschreitender Bildungsthemen gegründet. Die Hauptaufgabe des Bildungsrats liegt darin, bestehende Probleme bei der grenzüberschreitenden Nutzung von Bildungsangeboten zu erfassen und entsprechende Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Der Bildungsrat hat ferner die Aufgabe, ganz generell nach Möglichkeiten zu suchen. (mb)