Frick
Deponie 2015 teilweise gefüllt

Der Bioreaktor auf dem Seckenberg erreicht die Endabdeckung – die Schlacke hat noch 11 Jahre Platz.

Drucken
Teilen
Hier wird die in der Deponie Seckenberg bei Frick angelieferte Schlacke entmetalisiert.

Hier wird die in der Deponie Seckenberg bei Frick angelieferte Schlacke entmetalisiert.

chr

1981 wurde auf dem Seckenberg in Frick die Abfalldeponie eröffnet. Der heute als Bioreaktor bezeichnete Teil der Anlage wird voraussichtlich im nächsten Jahr die bewilligte Füllmenge erreichen. Seit Jahren wird in der Deponie kein Müll mehr offen gelagert – er wird in die Kehrichtverbrennungsanlage gebracht und von dort in Form von Schlacke auf den Seckenberg zurück transportiert.

Dieser Teil der Grube, das Schlackenkompartiment, verfügte Ende des Betriebsjahrs 2013 noch über ein Fassungsvermögen von rund 94 000 Kubikmeter oder etwa 167 000 Tonnen, was noch für eine Betriebszeit von etwa elf Jahren reicht.

An der 41. Versammlung des Gemeindeverbands Abfallbeseitigung Oberes Fricktal (GAOF), der die Deponie betreibt, waren 25 der 27 Mitgliedgemeinden durch eine Abordnung vertreten, sodass 97 Stimmen gezählt werden konnten.

Der Kehrichtannahmepreis sinkt

Die Delegierten hiessen sämtliche Geschäfte des Verbands gut und verabschiedeten die Annahmepreise für 2015: Kehricht aus Verbandsgemeinden kostet pro Tonne neu 325 statt 335 Franken (vorbehältlich der Festlegung des Verbrennungspreises), die Durchschnittskosten für Bioreaktormaterial wurden unverändert auf 80 Franken für eine Tonne belassen, während die Rohschlacke aus der Kehrichtverbrennungsanlage zum Tonnenpreis von 90 Franken (bisher 100 Franken) angenommen wird.

Es wurden im Betriebsjahr 2013 rund 6430 Tonnen Kehricht aus den Verbandsgemeinden der Verbrennung zugeführt (0,6 Prozent weniger als 2012). Abgelagert auf dem Seckenberg wurden fast 29 000 Tonnen Material (2012: 28 000 Tonnen). Aus der Schlacke wurden 1320 Tonnen metallhaltiges Material zurückgewonnen.

Max Matter zurückgetreten

Präsident Daniel Suter verabschiedete den nach 22 Jahren Vorstandstätigkeit den zurücktretenden Vizepräsidenten Max Matter. An dessen Stelle wurde Gemeinderätin Angela Hurschler aus Schupfart gewählt. (chr)

Aktuelle Nachrichten