Die diesjährige Budgetversammlung vom Verein für Altersbetreuung im Oberen Fricktal (VAOF) stand ganz im Zeichen der Neubau- und Sanierungsarbeiten im Alterszentrum Klostermatte in Laufenburg. «Diese ganzen Bauarbeiten sind sehr komplex», betonte VAOF-Geschäftsführer André Rotzetter auf dem Rundgang durch den Neubau. Der Anbau wird inskünftig die Demenzabteilung beherbergen. Er dürfte in rund drei Wochen bezugsbereit sein.

Allerdings wird er vorerst in dem Sinne «zweckentfremdet», als er für die Dauer der Aufstockung und Sanierung der bestehenden Gebäude einem Teil der dortigen Bewohnerinnen und Bewohner vorübergehend ein Zuhause bieten wird.

Viel Geld für den Erdbebenschutz

Aber auch unterirdisch ist schon Einiges geschehen. So gibt es für das Personal neue Garderoben und Duschen. Die bisherigen Garderoben stammten noch aus einer Zeit, wo man mit einem Personalbestand von fünf Leuten auskam, bemerkte dazu Rotzetter. Imposant sind auch die Bauten, welche mit einem Aufwand von mehr als einer Million Franken die gesamte Anlage erdbebensicher machen sollen.

VAOF-Geschäftsführer André Rotzetter informiert über den Bau der Demenzabteilung.

VAOF-Geschäftsführer André Rotzetter informiert über den Bau der Demenzabteilung.

Man liege in finanzieller Hinsicht am 18,5 Millionen Franken teuren Bau im Rahmen des Voranschlags, führte der Geschäftsführer aus. Er rechne damit, dass die Arbeiten anfangs 2016 abgeschlossen werden können. Die grösste Herausforderung sei die gesamten Bau- und Sanierungsarbeiten bei laufendem Betrieb auszuführen.

Ausgeglichener Voranschlag

In der von VAOF-Präsident Bernhard Horlacher geleiteten Vereinsversammlung wurden sämtliche Geschäfte diskussionslos genehmigt. Darunter insbesondere die Tarife für das kommende Jahr. Während die Pensionstaxen unverändert bleiben, musste die Pauschale für die Betreuung leicht angehoben werden auf 35 Franken. Der Voranschlag 2015 weist bei einem Aufwand von 18,5 Millionen Franken einen Überschuss von rund 60 000 Franken aus.

Sabine Gellert, stellvertretende Geschäftsführerin, informierte über einen geplanten Erfahrungsaustausch zum altersgerechten Wohnen sowie über den Stand der betreuten Wohngemeinschaft in Frick, wo der erste Bewohner eingezogen sei. Zentrumsleiterin Madeleine Dörflinger vom Alterszentrum Bruggbach orientierte über die dortige Einführung der elektronischen Patientendossiers. Zentrumsleiter Heinz Stucki von der Klostermatte informierte über die wegen der Gebäudeaufstockung demnächst anstehende Züglete einzelner Abteilungen, welche eine minutiöse Vorbereitung bedinge.