Wegenstetten/Hellikon/Zuzgen

Das Tal braucht einen Sprinter für die Feuerwehr

Ein Mercedes Sprinter soll bald für die Feuerwehr Wabrig im Einsatz sein. – Foto: pd

Ein Mercedes Sprinter soll bald für die Feuerwehr Wabrig im Einsatz sein. – Foto: pd

Die Löschmannschaften der Gemeinden Wegenstetten, Hellikon und Zuzgen bilden zusammen die Feuerwehr Wabrig, die nun ein Mehrzweckfahrzeug erhalten soll – einen Sprinter. Für die Beschaffung ist ein Gesamtkredit von 120000 Franken nötig.

Gemäss Richtlinie der Aargauischen Gebäudeversicherung (AGV) über die Feuerwehrfahrzeuge und -anhänger hat das Dispositiv der Feuerwehr Wabrig zwingend ein Mehrzweckfahrzeug (MZF) zu beinhalten.

An den letzten beiden Gesamtinspektionen wurde wiederholt bemängelt, dass der Organisation ein solches Auto fehlt. Denn die Erfahrungen haben gezeigt, dass eine ernstfalltaugliche Unterbringung des vorgeschriebenen Feuerwehrmaterials sowie die Beförderung der vorhandenen Anhänger mit dem momentanen Fuhrpark nur eingeschränkt zu bewerkstelligen ist.

Normaler Führerausweis genügt

Ein MZF hat als Kombifahrzeug im Logistikbereich zu dienen und weist ein maximal zulässiges Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen auf. Mit dem Auto darf fahren, wer den normalen Führerausweis (Kategorie B) besitzt, wodurch sich die Wahrscheinlichkeit eines raschen Eintreffens von ernstfallrelevantem Material auf einem Schadenplatz natürlich erhöht.

Vorgesehen ist der Kauf eines Mercedes Sprinter mit Anhängerkupplung, Stauraum und Plätzen für den Transport von 8 (plus 1) Personen. Lieferfirma ist nach Prüfung von drei Offerten die Brändle AG, Wil SG. Das Auto ist mit dem Modul-System anderer Fahrzeuge der Feuerwehr Wabrig kompatibel und soll im Übungsdienst mitunter dazu eingesetzt werden, die Zahl der Fahrten zu den jeweiligen Objekten zu reduzieren.

120 000 Franken für das Feuerwehrauto

Die drei oberen Gemeinden des Wegenstetter- beziehungsweise des Möhlintals haben sich nun zum Handeln entschlossen: 120 000 Franken beträgt das Kreditvolumen, das in diesen Dörfern an den bevorstehenden Gemeindeversammlungen (Wegenstetten am 20. November, Hellikon und Zuzgen am 29. November) für den Kauf des Feuerwehrautos zur Diskussion steht.

Die Kosten der Fahrzeuganschaffung werden zur einen Hälfte von der Gebäudeversicherung getragen. Die andere Hälfte wird nach den Einwohnerzahlen auf die Gemeinden Wegenstetten (23 330 Franken), Hellikon (17 780) und Zuzgen (18 890 Franken) aufgeteilt.

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