Möhlin
Das «Schwöschterehuus» ist baufällig und muss abgerissen werden

Der heutige Zustand ist dermassen desolat, dass sich eine Renovierung finanziell nicht mehr lohnt.

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Das «Schwöschterehuus» ist im heutigen Zustand – mit etlichen Sicherheitsmängeln und entsprechenden Risiken – nur sehr eingeschränkt benutzbar. Eine Sanierung der bestehenden Bausubstanz würde unverhältnismässig teuer.

An der Versammlung der römisch-katholischen Kirchgemeinde Möhlin war man sich deshalb einig, dass das «Schwöschti» abgerissen werden muss. Eine Projektgruppe wird nun Vorschläge für eine Umnutzung des Areals ausarbeiten. Ein entsprechender Planungskredit wurde bewilligt.

Neue Website

2005 wurde die erste Website der Pfarrei aufgeschaltet. Mit einem neuen Design geht eine neue Website im Frühling 2017 online. Bis dahin wird das Pfarramt den Inhalt auffrischen und ergänzen. Projektleiter Matthias Burkhardt präsentierte mit einer Demo-Version den neuen Auftritt.

Bereits vor einem Jahr hat der Präsident der Kirchenpflege, André Beyeler, seinen Rücktritt dem Kollegium angekündigt. Nach elf Jahren als Kirchenpfleger wird er die grosse Verantwortung abgeben.

Er lobte die respektvolle und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Pastoralteam und den Angestellten der Pfarrei. Die grosse Akzeptanz und Wertschätzung der Pfarreiangehörigen haben ihn in seinem Amt stets motiviert und getragen. Ein Nachfolger für das Präsidium kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt gegeben werden.

Pastoralraum entsteht

Mit einer kleinen Powerpoint-Präsentation informierte Gemeindeleiter Daniel Reidy über den Entwicklungsstand auf dem Weg zum Pastoralraum. Einen wesentlichen Schritt haben die Kirchenpflegen der vier Kirchgemeinden getan, indem sie sich auf die Form des Zweckverbandes geeinigt und den Verbands-Vertrag erarbeitet haben.

Auch steht eine Lösung für die Seelsorgevakanz in Zeiningen bevor, was der Erarbeitung des Pastoralraumkonzepts wieder Luft verschafft. So besteht die Hoffnung, dass Ende 2017 oder Anfang 2018 der Pastoralraum errichtet werden kann. Das Budget 2017 wurde genehmigt; es rechnet mit einem Ertragsüberschuss von 86 000 Franken. (AZ)