Zeihen

Das neue Restaurant «Auberge Passepartout» setzt auf saisonale Küche und gutes Ambiente

Hansueli Christen in der Garage der Auberge Passepartout in Zeihen, die auch als Partyraum benutzt werden kann.

Hansueli Christen in der Garage der Auberge Passepartout in Zeihen, die auch als Partyraum benutzt werden kann.

Am 1. Juni eröffnet die «Auberge Passepartout» in Zeihen – Genuss und Erlebnis sollen im Einklang stehen.

Mitten im Zeiher Dorf an der Bahnhofstrasse 3 geben die Handwerker der «Auberge Passepartout» den Feinschliff. Während ein Maurer mit einem Spachtel die Steinwand im Restaurant fugt, richten die Elektriker das Sound- und Videosystem ein. Am Pfingstmontag, 1. Juni, soll die Begegnungsstätte von Hansueli und Edith Christen eröffnet werden.

Eigentlich hatten Hansueli Christen und seine Frau das Bauernhaus gekauft, um aus der alten Scheune einen Parkplatz zu machen. Diese Idee verwarf das Paar für die Einrichtung eines kleinen Cafés, aus dem schlussendlich ein Eventlokal mit acht Gästezimmern, Seminarraum und Garage wurde. Zwischen 50 und 70 Handwerker waren innert knapp zwei Jahren an der Umgestaltung der über 100-jährigen Liegenschaft beteiligt.

Nach dem Abriss des alten Gebäudes, in dem über lange Zeit eine Speisewirtschaft und Gewürzhandlung betrieben wurde, fühlten sich Christens beim Aufbau der Historie der Liegenschaft verpflichtet. «Der Aufbau der Aussenstruktur wird genauso wiedergegeben, wie sie in den letzten 100 Jahren das Dorfbild geprägt hat», sagt Hansueli Christen. «Die Dorfkultur von Zeihen ist mit diesem Haus verbunden und soll es auch weiterhin sein», schiebt er nach. Der Vorplatz wird wie damals als Begegnungsstätte dienen. Dort soll im Sommer nicht nur die Gartenwirtschaft betrieben werden, Ziel ist es auch, kleine Märkte abzuhalten.

Restaurant mit 80 Sitzplätzen

Als gelernte Köchin mit eigenem Catering-Service ist Edith Christen mit drei Mitarbeitenden für das leibliche Wohl der Gäste im «Petite Maison» – dem Restaurant im Erdgeschoss mit rund 80 Sitzplätzen und einer Galerie – verantwortlich. «Wir setzen auf regionale und saisonale Produkte. Erdbeeren aus Chile im Januar wird man bei uns nicht auf dem Teller finden», sagt Edith Christen. Geöffnet sein wird das Restaurant jeweils montags und dienstags. Dies, weil man das «Rössli», das von Mittwoch bis Sonntag geöffnet hat, nicht konkurrenzieren möchte.

Christens geht es jedoch nicht nur um die Kulinarik, sie wollen den Gästen auch ein Erlebnis der besonderen Art bieten. So sind im Restaurant wechselnde Ausstellungen geplant. Denkbar sei etwa auch, dass man bei einer Ausstellung der Schweizer Rettungswacht einen alten Helikopter in den Speisesaal hängt, sagt Hansueli Christen. So ist unter der hohen Holzdecke ein Kran mit einer ­Zugkraft von zwei Tonnen angebracht. «Wir haben uns zum Ziel gesetzt, mit der ‹Auberge Passepartout› Genuss und Erlebnis zu vereinen», so Edith und Hansueli Christen unisono.

Hansueli Christen, der ein grosser Autofan und ehemaliger Rennfahrer ist, hat im Keller in der grossen Garage eine Drehscheibe angebracht, was das Parkieren erleichtert. So soll denn die Auberge auch Old­timer-Fahrern, die mit ihren Fahrzeugen auf der Durchreise sind, eine für sie ausgelegte Rastmöglichkeit bieten.

Autor

Dennis Kalt

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