Rheinfelden
Das kleine Eisfeld bekommt ein Dach - für 50'000 Franken

Beim grenzüberschreitenden Behördentreffen gab es Erfreuliches über die KuBa Freizeitcenter AG zu berichten.

Heinz Vollmar
Drucken
Teilen
Gute Stimmung herrschte am grenzübergreifenden Behördentreffen. HV

Gute Stimmung herrschte am grenzübergreifenden Behördentreffen. HV

Heinz u. Monika Vollmar

Grenzüberschreitende Freundschaft hin oder her: Wenn es ums Siegen geht, wird auch schon mal mit harten Bandagen gekämpft, geht es doch um Ehre und Stolz. Beim traditionellen Behördeneislauf der Gemeindevertreter beider Rheinfelden wurde die Siegesserie der badischen Mannschaft auf der Kunsteisbahn mit einer 2:12-Niederlage jäh durchbrochen.

50'000 Franken

Dass der Behördeneislauf auch einen ernsthaften Charakter verfolge, betonte der Geschäftsführer der KuBa Freizeitcenter AG, Willy Vogt. Er sagte, mit dem Behördeneislauf wolle man sich bei allen Gemeinden bedanken, die sich finanziell am KuBa-Betrieb beteiligen. Das badische Rheinfelden steuert 50'000 Schweizer Franken dazu bei. In Bezug auf das laufende Geschäftsjahr teilte der Geschäftsführer mit, dass man mit der Eisvermietung und den Besucherzahlen sehr zufrieden sei. Über die Weihnachtsfeiertage habe man bis zu 600 zahlende Tagesgäste gezählt. Hinzu komme die stetig steigende Zahl von Schülern und Schülergruppen, auch aus Deutschland.

Für das Jahr 2017/2018 kündigte Willy Vogt mit der Überdachung des kleineren Eisfelds eine weitere Baumassnahme auf der Kunsteisbahn an. Erfreut zeigte er sich ausserdem über insgesamt 63'000 Badegäste im Freibad. Die Zahl der Besucher auf der Kunsteisbahn bezifferte er mit zirka 30'000 pro Saison, die am 26. September des Vorjahrs begann und am 6. März enden wird.

Eine sehr positive Bilanz ihrer Arbeit skizzierte auch Gabi Ludwig für den Eislaufclub. Sie bezog sich vor allem auf das Schaulaufen und die Interpretation des Märchens des Prinzen Seltsam. In gleicher Weise äusserte sich auch der Präsident des Eishockeyclubs, Hansueli Tischhauser, der auf die sportlichen Belange des Klubs einging.