Rheinfelden

Das Gutachten zeigt: Den Stadtgeissen von Rheinfelden gehts gut

Keine Tierquälerei beim Geissen-Knatsch?

Keine Tierquälerei beim Geissen-Knatsch?

Um die Haltung der Zwergziegen in Rheinfelden entbrannte vor einigen Monaten ein Streit – es kam zu Anzeigen wegen Tierquälerei. Ein Gutachten des amtlichen Tierarztes hat aber ergeben, dass die Herde in guten Zustand ist und genug Futter erhielt.

Sechs Personen wurden angezeigt - ihnen könne allerdings «in keiner Weise» ein strafbares Verhalten vorgeworfen werden, teilt die Staatsanwaltschaft heute Morgen mit. Dies gelte insbesondere für den Vorwurf der Tierquälerei. Er sei «eindeutig nicht erfüllt», wie die Staatsanwaltschaft mitteilt.

Die Staatsanwaltschaft hält nach ihren Abklärungen fest, dass «der Zustand der Herde keineswegs besorgniserregend ist und sowohl die Futtermenge als auch die Zusammensetzung des Futters den Ansprüchen der Tiere gerecht wird». Die Staatsanwaltschaft stützt sich bei dieser Einschätzung auf eine Beurteilung des amtlichen Tierarztes. 

Im März und im Mai 2014 waren bei der zuständigen Staatsanwaltschaft Rheinfelden-Laufenburg Strafanzeigen eingegangen, in denen sechs Personen Widerhandlungen gegen das Tierschutzgesetz vorgeworfen wurden, darunter der Werkhof-Mitarbeiter, der als Geissenvater bekannt ist, sowie der zuständige Tierarzt.

Eine der beiden Geissenbetreuerinnen und ihr Partner hatten die Auseinandersetzung um die Haltung der Rheinfelder Stadtgeissen schon im Februar ins Rollen gebracht. Sie sprachen davon, dass die Geissen seit Jahren zu wenig Futter erhielten. Drei erwachsene Tiere und vier Kitze seien verhungert. 

Die Nahrung für die Stadtgeissen wurde jeweils von einem Mitarbeiter des Werkhofs geliefert, der auch die Menge festlegte. Die beiden Tierpflegerinnen fütterten die Zwergziegen jeweils. Vor wenigen Wochen betraute die Stadt neu Werkhof-Angestellte mit der Fütterung. (pz)

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