Festival der Kulturen

Das Festival der Kulturen in Rheinfelden war erneut ein Publikumsmagnet

An der Eröffnung strahlte der Vater des Festivals, Ruedi Berner, mit der Sonne um die Wette. Denn seinen Kinder als Nachfolgern war es gelungen, einen attraktiven Veranstaltungsreigen auf die Beine zu stellen.

An der offiziellen Eröffnung strahlte der Vater des Festivals, Ruedi Berner, mit der Sonne um die Wette, weil es seinen Kindern als Nachfolger in der Cheforganisation erneut gelungen war, einen attraktiven Veranstaltungsreigen auf die Beine zu stellen. Melanie und Jonas Berner schafften es bravourös, viele Nationen zu vereinen und somit internationales Flair in der Zähringerstadt zu entfalten. Das Motto lautete diesmal «Alte, neue Heimat» und bot somit mannigfaltigen Raum für Workshops, Ausstellungen und Konzerte.

Kulturstadträtin Béa Bieber setzte sich in ihrer Rede mit dem Heimatbegriff auseinander, der «in vielen Dimensionen» vorkomme. Heimat bedeute das Gefühl, an realen Orten, Landschaften oder Regionen verwurzelt zu sein. Sprache und Dialekt würden Vertrautheit schaffen. Für viele sei es auch ein Prozess, in einer «neuen Heimat, an einem noch fremden Ort heimisch zu werden».
Festivalpräsidentin Melanie Berner lobte insbesondere das ehrenamtliche Engagement ihrer Teams. «Ohne den vollen Einsatz könnten wir alles nicht schaffen.»

Der exotische Markt zwischen altem Zollhaus und Kurbrunnareal bot am Wochenende eine Fülle an Highlights, denn die Besucherscharen kamen aus dem Schauen, Staunen und Geniessen gar nicht mehr heraus. Gut einhundert Stände mit Künstlern und Händlern aus vieler Herren Länder reihten sich aneinander. Edle Stoffe, jede Menge an Schmuck, aus Holz geschnitzte Masken und Bestecke gab es zu bewundern und natürlich zu kaufen. Beim Schlendern entlang der farbenprächtigen Präsentationen entstand oft Fernweh. (ach)

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