Frick
Das Betreibungsamt Region Frick steht unter neuer Leitung

Beat Acklin tritt die Nachfolge von Benny Heller an, der auf eigenen Wunsch ins zweite Glied rückt. Erste Stellvertreterin wird nee Madeleine Bächli.

Marc Fischer
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Bilden ein eingespieltes Team: der bisherige Amtsleiter Benny Heller, Madeleine Bächli und der neue Amtsleiter Beat Acklin (v.l.). mf

Bilden ein eingespieltes Team: der bisherige Amtsleiter Benny Heller, Madeleine Bächli und der neue Amtsleiter Beat Acklin (v.l.). mf

Die Gesichter auf dem Betreibungsamt Region Frick bleiben dieselben, doch die Funktionen sind seit Dienstag neu verteilt. Die Leitung hat neu der bisherige Stellvertreter Beat Acklin inne, erste Stellvertreterin wird die bisherige Sachbearbeiterin Madeleine Bächli, und der bisherige Amtsleiter Benny Heller rückt ins zweite Glied zurück und wird zweiter Stellvertreter. Benny Heller reduziert zudem sein Arbeitspensum von 80 auf 60 Prozent, Madeleine Bächli verfährt mit ihrem Pensum gegengleich und stockt von 60 auf 80 Prozent auf.

Mit dieser Umverteilung der Funktionen kommt die Gemeinde Frick dem Wunsch des bisherigen Amtsleiters nach, der sich alters- und gesundheitshalber entlasten und die Verantwortung in jüngere Hände weitergeben wollte. «Dass der Amtsleiter freiwillig die zweite Stellvertreter-Position einnimmt und die personelle Reorganisation einvernehmlich und mit dem bestehenden Personal vorgenommen werden konnte, spricht für die gute und vertrauensvolle Stimmung, die im Betreibungsamt Region Frick herrscht», so Vizeammann Christian Fricker. Der Gemeinderat habe deshalb dem Wunsch von Benny Heller, der mit Ausnahme eines fünfjährigen Abstechers nach Rheinfelden seit 1986 in Frick tätig ist, gerne entsprochen.

Auch der neue Amtsleiter Beat Acklin kennt sich im Gemeindehaus Frick bestens aus: Von 1994 bis 1997 absolvierte er dort seine Lehre und seit dem Jahr 2001 ist er auf dem Betreibungsamt tätig.

Das Betreibungsamt Region Frick betreut neben Frick auch die Gemeinden Gipf-Oberfrick, Herznach, Hornussen, Oberhof, Oeschgen, Ueken, Wittnau und Wölflinswil und ist bereits seit mehreren Jahren selbsttragend, wie Gemeindeschreiber Heinz Schmid ausführte. Von den Gemeinden mussten deshalb keine Defizitbeiträge mehr eingefordert werden.

Im Jahr 2012 behandelte das Team des Betreibungsamtes Region Frick in den neun Gemeinden insgesamt 2653 Fälle und konnte Zahlungen in der Höhe von 3,2 Millionen Franken eintreiben.