Frick
Das Bauamt Frick hat jetzt einen «Schnellläufer»

Zuwachs im Fahrzeugpark des Bauamtes Frick: Gestern wurde der neue Dreiseitenkipper offiziell übergeben. Das Fahrzeug wurde den Bedürfnissen von Frick entsprechend um- und ausgerüstet.

Werner Hostettler
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Alois Näf, Amag, Georg Schmid und Stephan Leimgruber, Automobile Jud AG (v. l.). HOT

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Mit seinen 17 Jahren auf dem Buckel ist der VW Pick-up des Bauamtes Frick nicht nur in die Jahre gekommen, er hat auch seine Macken und entspricht vom Umweltgedanken her nicht mehr den heutigen Anforderungen. Nach einer Evaluationsphase wurde im Herbst 2010 entschieden, als Nachfolger ebenfalls wieder einen VW Pick-up zu bestellen.

Dieser wurde gestern Morgen offiziell an das Bauamts-Team übergeben und von Werkmeister Georg Schmid in Empfang genommen. Letztmals war im Bauamt Frick vor etwas mehr als sechs Jahren ein Fahrzeug ersetzt worden.

Nicht ab der Stange

Wie Bauamtsverwalter Harri Widmer betonte, handelt es sich beim neuen Fahrzeug «nicht einfach um ein solches ab der Stange», vielmehr wurde es den Bedürfnissen von Frick entsprechend kommunaltauglich um- und ausgerüstet und mit den neuesten Technologien versehen.

Als wichtigstes Merkmal verfügt der Pick-up des Typs T5 über eine Dreiseiten-Kippbühne. Widmer bezeichnete das neue Flaggschiff zudem als «Schnellläufer», da es im Gegensatz zu den anderen Fahrzeugen schneller als mit 40 km/h seine Aufträge erfüllen kann. Georg Schmid erklärte, dass die neue Einheit für verschiedenste Zwecke eingesetzt werde, von Einsätzen im Strassenunterhalt über Abfallentsorgung bis hin zu Robidog-Touren oder Pflanzentransporten.

Die Aufstockung des Fahrzeugparks des Bauamtes bezeichnete Widmer als naheliegend, da das fünfköpfige Team vorwiegend Einzelaufträge auszuführen habe und weniger Einsätze im Team.

140 PS und Allrad für 62000 Franken

Der im Standard-Orange leuchtende Transporter verfügt über einen Allradantrieb und einen 140 PS starken Motor unter der Haube; zudem vermag er eine Anhängelast von bis zu zweieinhalb Tonnen zu ziehen. Die Kosten belaufen sich laut Widmer auf 62000 Franken.

In Zusammenarbeit mit der Automobile Jud AG in Frick als Vertragspartner wurde das Fahrzeug durch die Amag Schinznach-Bad übergeben. Gemeinsam mit seinem Team freut sich Georg Schmid auf «ein tolles neues und in allen Bereichen willkommenes Fahrzeug». Das alte Fahrzeug wird auch weiterhin eingesetzt, laut Widmer zumindest bis zum nächsten Prüfungsaufgebot. Erst dann werde ein Entscheid gefällt.