Laufenburg

Das Alterszentrum Klostermatte wird erweitert und saniert

Das Alterszentrum Klostermatte (gelb, in der Bildmitte) erhält auf Stadtseite einen Anbau. Visualisierung zvg

Das Alterszentrum Klostermatte (gelb, in der Bildmitte) erhält auf Stadtseite einen Anbau. Visualisierung zvg

An der letzten Vereinsversammlung des Vereins für Altersbetreuung im oberen Fricktal (VAOF) wurde der Kredit für eine Erweiterung und Sanierung des Alterszentrums Klostermatte in Laufenburg gesprochen. Das Baugesuch wird demnächst eingereicht.

Nun sind die Pläne so weit gediehen, dass das Baugesuch demnächst eingereicht werden kann. «Im Mai werden wir das Baugesuch einreichen», bestätigte Vereinspräsident Bernhard Horlacher gegenüber der Aargauer Zeitung.

Ausbau gegen Bettenmangel

Eine Kombination von Gründen hat den VAOF zum Handeln bewogen. «Einerseits sind einige Teile des Alterszentrums Klostermatte sanierungsbedürftig», so Bernhard Horlacher, «andererseits herrscht auch in unserer Region Bettenmangel.»

Mit der Erweiterung dürfte die Bettenanzahl von heute 80 auf etwa 107 anwachsen, wie Bernhard Horlacher ausführte. «Eine geringfügige Verschiebung der Bettenanzahl ist noch möglich, der Innenausbau ist noch nicht in Stein gemeisselt», so der Vereinspräsident.

Entstehen wird im Alterszentrum Klostermatte auch eine Demenzabteilung mit 14 bis 16 Plätzen. «Diese Grösse ist aus betrieblicher Sicht am besten», so Horlacher.

«Demenzgarten» im Anbau

Untergebracht wird der sogenannte «Demenzgarten» in einem Anbau, der auf der der Altstadt zugewandten Seite des Alterszentrums Klostermatte errichtet wird.

Diese Erweiterung erfolgt nach den Plänen des Vereins für Altersbetreuung im oberen Fricktal in einem ersten Schritt – und dient danach zunächst als Unterkunft für diejenigen Bewohnerinnen und Bewohner, die während der weiteren Bauphasen temporär in einem anderen Zimmer untergebracht werden müssen.

Aufstockung und Sanierung

In einer zweiten Phase erfolgt nämlich dann die Aufstockung des Gebäudes in Leichtbauweise. Anschliessend werden die Nasszellen im Alterszentrum saniert, wie Bernhard Horlacher ausführte. Insgesamt werden Umbau und Sanierung knapp 13,5 Millionen Franken kosten. Geplant wird das Projekt vom Büro Walker Architekten, Brugg.

Baustelle will gut geplant sein

Nicht nur das eigentliche Projekt, sondern auch die Baustelle will gut geplant sein, befindet sich doch in unmittelbarer Nachbarschaft die Notaufnahme des Spitals Laufenburg. «Diese Zufahrt wird stets gewährleistet sein», versichert Bernhard Horlacher.

Während der Bauphase sei eine «Baupiste» geplant, die eine Zufahrt über den Heimweg ermöglicht. Der Baustart für die Erweiterung und Sanierung des Alterszentrums Klostermatte ist gemäss dem Vereinspräsidenten auf den kommenden Herbst geplant.

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