Rheinfelden
Das alte Kraftwerk zerbröselt unter der Baggerfaust

Das Ende trotz vieler Demonstrationen begann gestern: Am alten Kraftwerk in Rheinfelden knacken Baggerzähne einen Teil des Daches, erste Mauerfronten zerbröseln.

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Die Energiedienst AG vollzieht jetzt jene in der Baugenehmigung für das neue Flusskraftwerk enthaltene «Abbruchverfügung». Aktivisten der IG pro Steg und Weltkulturerbe beklagen die Zerstörung eines «technischen Weltkulturerbes» mit Qualität für die Unesco-Liste. Sie hadern mit der Politik, nichts gegen den «Kulturfrevel» unternommen zu haben.

Im neuen Wasserkraftwerk ging am Mittwoch die vierte Maschine wie geplant in den Probebetrieb. Schon jetzt erfolgt eine ständige Stromabgabe in das Netz. Im Juni 2010 wurde die erste Turbine in Betrieb genommen. Die drei weiteren folgten im Zweimonatsrhythmus. «Wir freuen uns, dass nun alle Turbinen Strom produzieren und einwandfrei laufen.

Trotz der zunehmenden Routine war es für uns immer ein Ereignis, wenn eine Maschine erstmals angefahren wurde», resümiert Helmut Reif, Projektleiter Neubau Wasserkraftwerk. Die Abbrucharbeiten am alten Maschinenhaus lägen im Zeitplan. (ach)

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