Frick

Dank dem Umzug hat die Spitex Regio Frick jetzt dreimal mehr Platz als früher

Die Gratis-Messungen von Blutdruck, Blutzucker und Cholesterin kamen bei den Besuchern gut an, auch bei den ganz jungen.

Die Gratis-Messungen von Blutdruck, Blutzucker und Cholesterin kamen bei den Besuchern gut an, auch bei den ganz jungen.

Die Spitex Regio Frick sieht sich mehr denn je als moderner Dienstleister. Das soll auch der Umzug in die neuen Räume in der Dammstrasse unterstreichen. Am Samstag war Tag der offenen Tür.

Mit dem Umzug vom Kornhaus in die neuen Räume in der Nähe des Bahnhofs, zuvor Domizil der Swissgrid, kann die Spitex räumlich jetzt aus dem Vollen schöpfen: Statt auf zuvor 160 m Bürofläche residieren die Mitarbeitenden nun auf 300 m. «Rechnet man das Lager und den separaten Sitzungssaal mit ein, haben wir drei Mal so viel Platz wie früher», berichtete Geschäftsleiterin Daniela Teutsch. Besonders freut sie sich über die Möglichkeit, jetzt mit allen Beschäftigten die vorgeschriebenen jährlichen Mitarbeitergespräche führen zu können – und das in aller Ruhe und der nötigen Privatsphäre, nicht mehr improvisiert und zwischen Tür und Angel.

Auch die Berufsbildung konnte vom Umzug profitieren. Und wo sich das Spitex-Team früher auf gerade einmal 16 Quadratmetern auf die Einsätze des Tages vorbereitete, kann es das jetzt auf der vierfachen Fläche tun. Auch der Medikamentenausgabe-Raum ist grösser geworden. An ergonomisch passenden Stehtischen nehmen die Pflegefachfrauen Dosierung und Kontrolle jetzt rückengerecht vor.

Nach rund drei Jahren Suche kann die Spitex Regio Frick, welche die neuen Räume schon im Februar bezogen hat, die beengten Verhältnisse im Kornhaus hinter sich lassen. Auf das Projekt Widengasse hatte der Spitex-Verein ursprünglich auch ein Auge, doch mit den Verzögerungen dort schied es als Option aus. So bot sich das frei werdende Swissgrid-Domizil an, das der Eigentümer, die Jakob Müller Immobilien AG, im Herbst 2015 noch an die Bedürfnisse des neuen Mieters anpasste: So kamen ein Lift hinein, eine Nasszelle zur Versorgung Pflegebedürftiger, eine Garderobe und Trennwände zwischen den Büros.

Markanter Personalausbau

Die Zahl der Mitarbeitenden hat sich innerhalb von zehn Jahren von 34 auf 46 erhöht. 2015 wurden 23 000 Stunden Pflegeeinsatz geleistet und dabei in den sieben Einzugsgemeinden rund 80 000 Kilometer zurückgelegt. 2005 hatte die Pflegeeinsatzdauer noch bei 10 000 Stunden gelegen. Zwar hat sich die Zahl der Mitarbeitenden nicht verdoppelt, dafür sind aber die Stellenprozente deutlich nach oben gegangen. «70 bis 100 Prozent sind immer mehr die Regel», berichtete Teutsch.

Die zahlreichen Besucher am Tag der offenen Tür wurden am Samstag Zeuge davon, wie auch in der ambulanten Pflege inzwischen die elektronische Datenerfassung Einzug gehalten hat. Die Einsätze in den Häusern und Wohnungen der Pflegebedürftigen dokumentieren die Spitex-Frauen inzwischen nur noch via Smartphone und Tablet-PC. Irgendwann wird die Organisation ganz auf Papierlosigkeit setzen – ein Prozess, der auch von den Kassen vorangetrieben wird.

Geschäftsleiterin Daniela Teutsch, Vereinspräsidentin Ruth Kilchherr und das Spitex-Team zeigten sich rundum zufrieden. Der Umzug hat in jeder Hinsicht eine Verbesserung gebracht.

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