Volleyball

Cup-Achtelfinale: Laufenburger werden gegen amtierenden Meister Amriswil spielen

Smash 05 mit Trainer Lukasz Motyka (u.r.) und Teammanager Mike Fehlmann (u.l.) trifft im Cup-Achtelfinale auf Meister und Cupsieger Amriswil.

Smash 05 mit Trainer Lukasz Motyka (u.r.) und Teammanager Mike Fehlmann (u.l.) trifft im Cup-Achtelfinale auf Meister und Cupsieger Amriswil.

Volleyball Smash 05 Laufenburg erwartet am Sonntag ausgerechnet Meister Amriswil zum Cup-Knüller. Doch die Vorfreude überwiege gegenüber der Nervosität, meint Teammanager und Assistenztrainer Mike Fehlmann.

«Ein Traumlos!», jubelte Volley Smash 05 Laufenburg-Kaisten Mitte Dezember auf seiner Facebook-Seite. Im Achtelfinal des Schweizer Cups hatten die Fricktaler Nati-B-Volleyballer ausgerechnet Amriswil zugelost bekommen – den Überflieger der vergangenen Saison. Amriswil ist amtierender Meister und Cupsieger. Am Sonntag nun ist es so weit: Die Amriswiler gastieren in der Laufenburger Sporthalle Blauen. «Die Vorfreude überwiegt gegenüber der Nervosität klar», sagt Mike Fehlmann, Teammanager und Assistenztrainer der Laufenburger. «Wir haben gegen Amriswil ja nichts zu verlieren und können unbeschwert auftreten.»

Die Erwartungshaltung bei den Fricktalern ist überschaubar – wenig verwunderlich nach einem Blick auf die sportliche Situation bei den beiden Vereinen. Amriswil führt die Tabelle der Nationalliga A an und hat in den 14 bisherigen Meisterschaftsspielen gerade einmal neun Sätze abgeben müssen. Smash 05 hingegen ist in der Qualifikationsgruppe Ost der Nationalliga B auf Platz 4 klassiert. «Das ist schon ein frappanter Unterschied. Aber vielleicht unterschätzen sie uns ja», hofft Fehlmann. «Wir wollen jedenfalls ein gutes Spiel machen und die Partie möglichst lange eng gestalten.»

Meisterschaft hat Priorität

Das Hauptaugenmerk der Laufenburger liegt ohnehin nicht auf dem Cup. Vielmehr ist es das erklärte Saisonziel, möglichst rasch die definitive Qualifikation für die Playoffs und damit einhergehend den Klassenerhalt zu schaffen. Der derzeitige vierte Platz würde dazu reichen. Am kommenden Samstag, also am Tag vor dem Cup-Knüller, findet das erste Spiel nach der Weihnachtspause statt.

«Die Meisterschaft hat Priorität. Das ist den Spielern auch vor dem Cupspiel klar», sagt Fehlmann. Er schätzt die Ausgangslage der Fricktaler als gut ein: Bei einem Spiel weniger hat Smash 05 drei Punkte Vorsprung auf Verfolger Schönenwerd und nur einen Punkt Rückstand auf Winterthur. «Wir haben also alles in den eigenen Händen», sagt Fehlmann und fügt an: «Der vierte Platz ist nicht das Maximum. Vielleicht ist sogar noch mehr möglich.»

Dabei helfen könnte Kaspar Bürge. Der Zuspieler verpasste wegen einer Verletzung fast die komplette Saison-Vorbereitung und kämpft sich nun wieder an seine Topform heran. «Bürge ist sicherlich noch nicht bei 100 Prozent, aber er macht schon tolle Spiele», freut sich Fehlmann.

Cup-Achtelfinale: Smash 05 - Amriswil, Sonntag, 7. Januar, 16 Uhr, Sporthalle Blauen in Laufenburg.

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