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Christa Rigozzi twittert über Traktor-Unfall im Fricktal

Ex-Miss Christa Rigozzi twittert im Stundentakt und gehört damit zu den aktivsten Nutzern des Online-Dienstes Twitter. Doch wo Rigozzi drauftsteht, steckt eine Software dahinter. Das geht öfters daneben.

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Ex-Miss twittert über Traktorunfall im Aargau

Ex-Miss twittert über Traktorunfall im Aargau

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23 Kurznachrichten («Tweets») hat Christa Rigozzi am Donnerstag über Twitter verschickt, und zwar von Mitternacht bis Mitternacht im Abstand von ein bis zwei Stunden.

Diese Ausdauer beindruckt weit mehr als die Themen, über die Rigozzi twittert: «Andrea Jansen hört auf» und «Herz-Lungen-Maschine ersetzt Versuchtstiere», erfährt man von der Miss Schweiz 2006; oder dass ein Spanischer Designer neue Möbel im Angebot führt. Rigozzis «Tweets» verweisen auf News-Artikel von Online-Portalen, allen voran «Blick Online».

Unfall im Fricktal, Aufregung im Tessin

Wer Christa Rigozzi auf Twitter folgt, weiss auch: Die Ex-Miss interessiert sich brennend für das Aargauer Fricktal. Als jüngst ein Bauer mit dem Traktor in den Bach fuhr, brach auch im fernen Tessin grosse Aufregung aus: «Bauer bewusstlos: Traktor landet im Bach: Ein 76-jähriger Bauer aus Gipf-Oberfrick wurde im Traktor ohnmächtig», informierte Rigozzi sogleich über Twitter. Auch hier führte der angehängte Link zu einem entsprechenden Online-Artikel.

Tweet von Christa Rigozzi: Unfall im Fricktal bewegt Ex-Miss im Tessin «Bauer bewusstlos: Traktor landet im Bach» meldete die Ex-Miss aus dem Tessin über Twitter.

Tweet von Christa Rigozzi: Unfall im Fricktal bewegt Ex-Miss im Tessin «Bauer bewusstlos: Traktor landet im Bach» meldete die Ex-Miss aus dem Tessin über Twitter.

Zur Verfügung gestellt

So aufschlussreich die Auswahl von Rigozzis Tweets erscheint, so einfach ist die Erklärung dazu: Die meisten «Tweets» werden von einer Software generiert.

Diese überwacht RSS-Feeds (eine Art Nachrichtenticker einer Website), die der Benutzer ausgewählt hat, und veröffentlicht automatisch die neusten Einträge als Twitter-Nachricht. Das gleiche System funktioniert für Facebook. Das ist intensivstes Social Media bei knappem Zeitbudget.

Soeben hat die Twitter-Gemeinde übrigens folgende Meldung aus dem Tessin erreicht: «Putins Puten putzen: Busen und Bürsten für russisches Blech: Sie lieben ihren Ministerpräsidenten und betreiben...» (pi)

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