Die Freikirche «Chrischona Frick» möchte in neue, grössere Räumlichkeiten umziehen. Anfang Jahr lag auf der Gemeindekanzlei ein Baugesuch für einen «Neubau eines Gewerbegebäudes mit Kirche» auf (die AZ berichtete). Wie Gemeindeschreiber Michael Widmer sagt, seien während der Auflagefrist keinerlei Einsprachen gegen das Vorhaben eingegangen. Trotzdem konnte die Gemeinde die Baubewilligung noch nicht erteilen. Grund ist die im Gebiet verlaufende Starkstromleitung. «In diesem Zusammenhang ist eine Genehmigung der zuständigen Behörden nötig. Diese liegt noch nicht vor», erklärt Widmer. Darüber, ob eine Genehmigung erteilt wird und wie lange es dauert, bis diese vorliegt, möchte Widmer nicht spekulieren.

Saal für 200 Personen

Geplant ist ein dreigeschossiges Gebäude am Stieracker 20. Dieses soll einerseits zu Gewerbezwecken genutzt werden. So sind im Erdgeschoss und in den beiden Obergeschossen diverse Räumlichkeiten für Start-ups oder KMU vorgesehen. Die «Chrischona» wird ihre Räumlichkeiten im nordöstlichen Teil des Gebäudes im Stockwerkeigentum kaufen. Unter anderem sollen ein Saal mit 200 Sitzplätzen für den Gottesdienst, mehrere Büro- und Gruppenräume sowie ein Kinderhort entstehen. Die Baukosten für das Gewerbegebäude betragen rund 3,6 Millionen Franken. Rund ein Drittel davon entfällt auf Chrischona.