Standortmarketing
«Burnout à la Mettauertal»: Erste Bilanz zu Werbekampagne fällt positiv aus

Auch das «heikle» Sujet der Mettauertaler Werbekampagne wird gut aufgenommen — Werbefirma und Gemeindepräsident ziehen erste Bilanz.

Marco Sartori
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Dieser rauchende Kohlenmeiler dient unter dem Titel «Burnout à la Mettauertal» als Werbe-Sujet für die Imagekampagne der Gemeinde. zvg

Dieser rauchende Kohlenmeiler dient unter dem Titel «Burnout à la Mettauertal» als Werbe-Sujet für die Imagekampagne der Gemeinde. zvg

Megura AG, 5430 Wettingen

Die Mettauertaler werben seit einem halben Jahr auf Bussen und im Web für mehr Einwohner. Es ist Zeit für eine Zwischenbilanz. «Ich bin zufrieden mit dem Start. Die Rückmeldungen waren aber nicht immer nur positiv», sagt Peter Weber, Gemeindepräsident von Mettauertal.

Während die Präsidenten anderer Gemeinden eher skeptisch auf das Projekt schielen, seien doch die meisten Leute belustigt und erfreuen sich an den Botschaften. «Auch das ‹Burnout-Sujet› hat man mit dem nötigen Humor aufgenommen», sagt René Utiger von der Wettinger Werbefirma Megura.

Die tatsächliche Reichweite der Kampagne soll erstmals diesen Herbst erhoben werden. Dann sind nämlich 22 Wohnungen in Etzgen bezugsbereit. Die Zahlen aus dem Verkauf und der Vermietung werden Aufschluss über den Erfolg dieser Aktion geben.

Die Mettauertaler selbst bekommen wenig mit von der Kampagne, da die bedruckten Busse hauptsächlich im Raum Brugg fahren. Künftig sollen sie aber stärker in den Werbeprozess involviert werden. Wie, will Weber derzeit noch nicht verraten.