Wittnau

Budgetdefizit hat sich in Rechnungsüberschuss verwandelt

Wittnau hat im vergangenen Jahr rund 92000 Franken mehr Steuern eingenommen als erwartet

Wittnau hat im vergangenen Jahr rund 92000 Franken mehr Steuern eingenommen als erwartet

Der Jahresabschluss 2013 der Einwohnergemeinde Wittnau weist einen Ertragsüberschuss von 45845 Franken auf. Das Budget hatte ein Minus von 194550 Franken vorgesehen.

Die Rechnung der Einwohnergemeinde Wittnau schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 45 845 Franken erfreulich ab, wie die Gemeinde mitteilt. Dieser Betrag wurde dem Eigenkapital zugewiesen. Ein grosser Anteil am erfolgreichen Ergebnis ist auf den Mehrertrag an Steuern von rund 92 000 Franken zurückzuführen.

Die meisten Abteilungen der Laufenden Rechnung weisen keine markanten Abweichungen zum Budget aus. Die Minderausgaben summieren sich auf 165 000 Franken und verteilen sich auf fast alle Abteilungen.

Die Schulgelder der Volksschule und der Berufsbildung belasteten die Rechnung bedeutend weniger als angenommen. Bei den Betriebsdefizitbeiträgen an Spitäler, Heime und Kliniken resultieren geringere Aufwendungen. Ebenfalls mussten deutlich weniger Privatpersonen mit materieller Hilfe unterstützt werden.

Erfreulich zeigt sich der Steuerabschluss. Mit der Sollstellung von 3,05 Millionen Franken wurden die prognostizierten Einnahmen übertroffen. Die Mehrerträge von rund 92 000 Franken resultieren aus den Einkommen- und Vermögenssteuern.

Die Ausgaben im Bereich der Feuerwehr lagen deutlich über dem im Budget veranschlagten Kosten. Zudem mussten aufgrund des ausgewiesenen Bedarfs deutlich höhere Ausgaben für baulichen Unterhalt an den Schulanlagen getätigt werden.

Schulden abgebaut

Die Nettoschuld der Einwohnergemeinde konnte um rund 75 000 Franken reduziert werden und beläuft sich per Ende Jahr noch auf 582 000 Franken. Die Belastbarkeit sinkt auf 160 600 Franken.

Die Betriebe Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung und Abfallbewirtschaftung schliessen alle mit einem positiven Rechnungsergebnis ab. Die Holzschnitzelheizung und die Elektrizitätsversorgung weisen einen Aufwandüberschuss von 9900 beziehungsweise 29 850 Franken aus.

Bei der Holzschnitzelheizung konnte die Verpflichtung gegenüber der Einwohnergemeinde um rund 34 450 Franken reduziert werden. Die Schuld beläuft sich noch auf 320 000 Franken. Alle anderen Betriebe sind schuldenfrei und verfügen über Guthaben bei der Gemeinde. (AZ)

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1