Rheinfelden
Brigitte Rüedin kandidiert doch nicht mehr

Brigitte Rüedin steht nach Ablauf ihrer dritten Amtsperiode Ende Jahr nicht für eine weitere Kandidatur zur Verfügung. Dies hat die SP der Stadt Rheinfelden gestern mitgeteilt.

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Brigitte Rüedin.

Brigitte Rüedin.

Marc Fischer

Noch vor wenigen Wochen hatte Rüedin angekündigt, sich nochmals zur Wahl zu stellen – aufgrund «der interessanten Arbeit im Stadtrat und im Ressort», wie es in der Mitteilung heisst.

«Dann traten aber unerwartet Ermüdungserscheinungen auf, die ich ernst nehme», erklärt Brigitte Rüedin. «Deshalb habe ich mich in Absprache mit meiner Familie nun doch entschieden, nicht mehr zu kandidieren.» Der Entschluss habe sich im Laufe des Januars immer klarer herausgeschält. Da sich zudem parteiintern abgezeichnet habe, dass weitere interessierte Personen sich eine Kandidatur für den Stadtrat vorstellen können, sei ihr der Entscheid einfacher gefallen, so Rüedin.

Die spannende Arbeit im Stadtrat brauche viel positive Energie, Fachwissen, Zeit und Freude, sich mit vielen verschiedenen Menschen auseinanderzusetzen und miteinander gute sachdienliche Lösungen zu erarbeiten, betont die abtretende Frau Vizeammann. «Ich habe mich die letzten 22 Jahre politisch in verschiedenen Rollen in Rheinfelden engagiert, und es ist die Zeit gekommen, mich anders zu orientieren.»

Die SP Rheinfelden bedauert den Entscheid, wie es im Communiqué heisst. Rüedin habe als Stadträtin die Wertvorstellungen der SP vertreten und auch parteiintern viel bewirkt. Für die Stadtratswahlen vom 25. Juni ist die SP Rheinfelden «im Gespräch mit politisch engagierten Personen». Über die Nomination entscheiden die Mitglieder anlässlich der Generalversammlung vom 22. Februar.

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