Fricktal

Bezirksrichter im ersten Anlauf gewählt: Neuer Kandidat der FDP erzielt Glanzresultat

Sechs Bezirksrichter wurden ans Gericht in Laufenburg gewählt.

Sechs Bezirksrichter wurden ans Gericht in Laufenburg gewählt.

Bei den Bezirks- und Friedensrichterwahlen im oberen Fricktal schaffen die bisherige Kandidaten den erneuten Einzug klar. Ein Glanzresultat erzielte der neu antretende Kandidat der FDP.

Bei den Bezirksrichter- und Friedensrichterwahlen im Bezirk Laufenburg kam es am Sonntag zu Kampfwahlen. Um die sechs Bezirksrichtersitze kämpften sieben Kandidaten, auf den drei Friedensrichtersitzen wollten vier Bewerber Platz nehmen. Bei beiden Wahlen fiel der Entscheid im ersten Wahlgang, das absolute Mehr wurde jeweils klar übertroffen – und dies von allen Kandidierenden, also auch von den Nicht-Gewählten.

Bei den Bezirksrichterwahlen schafften die drei Bisherigen, die wieder antraten, die Wiederwahl ohne Probleme. Emil Schmid (CVP) aus Wittnau holte 5838 Stimmen, Priska Bachmann (SP) aus Kaisten kam auf 5461 und Hansruedi Apolloni (SVP) ebenfalls aus Kaisten auf 5420 Stimmen.

Ein Glanzresultat – das zweitbeste aller Gewählten – erzielte der neu antretende Adrian Ackermann (FDP) aus Kaisten. Der ehemalige Grossrat aus Kaisten holte 5742 Stimmen. Damit amten künftig drei Kaister als Bezirksrichter.

In Rheinfelden war keine Urnenwahl nötig

Mit etwas Abstand folgen Stephanie Haberthür (CVP) aus Frick und Martina Herzog (Grüne) aus Wölflinswil. Haberthür holte 4907 Stimmen, Herzog kam auf 4572 Stimmen. Nicht gewählt wurde somit der zweite SVP-Kandidat, Wendelin Ebnöther aus Mettau. Er kam auf 4024 Stimmen. Das absolute Mehr lag bei 3046 Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei 41,43 Prozent.

Bei den Friedensrichterwahlen liefen die beiden Bisherigen als erste im Ziel ein. Urs Fricker (parteilos) aus Wölflinswil erzielte mit 6967 Stimmen ein Spitzenresultat, Brigitte Gut (SP) aus Kaisten kam auf 5668 Stimmen. Den Kampf um den dritten Sitz entschied Heinz Thaler (parteilos) aus Frick klar für sich. Er holte 5016 Stimmen und lag damit rund 1400 Stimmen über dem absoluten Mehr von 3602 Stimmen. Nicht geschafft hat es Alex Meier; der SVP-Kandidat aus Frick kam auf 3717 Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei 41,11 Prozent.

Da im Bezirk Rheinfelden nur so viele Personen kandidierten, wie es Sitze zu vergeben hatte, war hier keine Urnenwahl nötig; Bezirksrichter und Friedensrichter wurden in stiller Wahl gewählt. Dies traf für beide Bezirke auch bei den Gerichtspräsidien und den Schulräten zu.

Die Gerichtspräsiden setzen sich im Bezirk Laufenburg aus den Bisherigen Beat Ackle aus Herznach (Gerichtspräsident 1) und Eveline Guggenbühl aus Würenlos (Gerichtspräsidentin 2), im Bezirk Rheinfelden aus Regula Lützelschwab aus Rheinfelden (Gerichtspräsidentin 1), Daniel Gasser aus Aarau (Gerichtspräsident 2) und Christoph Lüdi aus Möhlin (Gerichtspräsident 3) zusammen.

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Autor

Thomas Wehrli

Thomas Wehrli

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