100. Geburtstag

Berta Köhler aus Rheinfelden macht die hundert voll

Berta Köhler nimmt die Glückwünsche der Stadt entgegen (v.l.): Daniel Vulliamy, Leiter Stadtmarketing, Stadtweibel Marcel Hauri und Frau Vizeammann Brigitte Rüedin. zvg

Berta Köhler nimmt die Glückwünsche der Stadt entgegen (v.l.): Daniel Vulliamy, Leiter Stadtmarketing, Stadtweibel Marcel Hauri und Frau Vizeammann Brigitte Rüedin. zvg

Bei bester Gesundheit feierte Berta Köhler ihren 100.Geburtstag. Die Glückwünsche der Stadt Rheinfelden und der Aargauer Zeitung nimmt sie gerne entgegen.

Sie hat früher viel Sport betrieben, war mit 95 Jahren noch im Altersturnen, schaut heute noch im Fernseher regelmässig Tennis, Reitsport und Skirennen. Und sie ist ein grosser Fan von Vreni Schneider und Bernhard Russi.

Die Rede ist von Berta Köhler, die am Dienstag ihren 100. Geburtstag bei bester Gesundheit feiern durfte. Liebevoll betreut von ihren beiden Töchtern, wohnt sie auch heute noch am Mattenweg 10 in Rheinfelden. Dieses Haus war erst das Zweite im gesamten Kloosquartier, als es 1946 gebaut und 1947 von ihrem Mann Karl Köhler gekauft wurde.

Auf dem Stubentisch stehen prächtige rote Rosen, die sie von ihrer jüngeren, 97-jährigen Schwester zum Geburtstag geschenkt bekommen hat. Auf der Kommode wimmelt es von Glückwünschen über diesen ganz besonderen Tag.

66 Jahre verheiratet

Die ehemals passionierte Wanderin nimmt es heute zwar etwas gemütlicher, aber wer in ihr fröhliches Gesicht blickt, sieht sofort, wie rüstig und «zwäg» sie immer noch ist und auch wenn sie nicht mehr so gut hören und sehen kann, die Aargauer Zeitung darf natürlich nicht fehlen.

Berta Köhler wurde am 7. April 1915 in Wohlen geboren, erlebte den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs in einem noblen Haus in London und lernte nach ihrer Rückkehr in die Schweiz ihren Mann Karl kennen, mit welchem sie 66 Jahre lang verheiratet war. Auch er erreichte das biblische Alter von 98 Jahren. 1947 heirateten die beiden und Berta Köhler zog endgültig nach Rheinfelden an den Mattenweg 10.

Von Kindsbeinen an musste sie zu Hause fleissig mitarbeiten, ihre Eltern hatten einen Landwirtschaftsbetrieb sowie eine Schmiede mit Wagnerei – und als der Staat die Männer in den Aktivdienst gerufen und auch noch die Pferde eingezogen hatte, musste sie den Betrieb einige Zeit selber über Wasser halten.

Heute darf sie ihren wohl verdienten Lebensabend im Kreise ihrer Familie bei sehr guter Gesundheit geniessen und als sie sich von Frau Vizeammann Brigitte Rüedin, dem Leiter Stadtmarketing Daniel Vulliamy sowie dem Stadtweibel verabschiedete, sagte sie mit freudigem Lächeln: «Ich freue mich schon auf das nächste Jahr, wenn ihr wieder kommt.» (az)

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