Als im Herbst die SRF-Sendung «Mini Beiz, dini Beiz» im Aargau zu Gast war, kämpften die Eiker «Sonne» und das «White House» in Rheinfelden gegen drei Mitstreiter um den Wochensieg – und das «White House» holte diesen letztlich mit 37 von 40 möglichen Punkten tatsächlich ins Fricktal. Diese Woche ist die TV-Sendung erneut im Aargau unterwegs. Dieses Mal zwar ohne Fricktaler Beteiligung, dafür ist die Erinnerung an ihre Fernsehwoche bei Florian Bader von der «Sonne» und Philipp Thoma vom «White House» noch durchaus präsent.

Bader, der mit seinen zahlreichen Cordon-bleu-Varianten als «Cordon bleu King» über die Region hinaus bekannt ist, beendete die Woche im Herbst mit 29 Punkten auf Platz vier und konnte kurz nach der Sendung nur schwer nachvollziehen, wie es zu dieser Bewertung gekommen ist. Mit etwas mehr zeitlicher Distanz spricht er nun dennoch von einer «guten Erfahrung» und erzählt, dass er immer wieder von Gästen auf die FernsehSendung angesprochen werde. «Wir werben aber nicht speziell damit», so Bader.

Logo prangt auf der Karte

Philipp Thoma dagegen hat auf der «White House»-Speisekarte jene Gerichte, die er in der Sendung zubereitet hat, mit dem Logo von «Mini Beiz, dini Beiz» markiert. Und sowohl das Rheinfelder Lummeli, ein Rindsfilet in Kräuterkruste, überbacken mit 24 Karat Gold und serviert mit Pommes frites, als auch die Trilogie von der Himbeere zum Dessert sind gefragt. «Die beiden Gerichte werden sehr oft bestellt», sagt Thoma, «die Leute wollen wissen, wie das schmeckt, was sie im Fernsehen gesehen haben. Bei uns geht das.» Andere Restaurants hätten dagegen die Fernseh-Menüs gar nicht auf der normalen Speisekarte.

Und so nehmen die Gäste durchaus auch weite Anfahrtswege nach Rheinfelden in Kauf. «Wir hatten schon Gäste aus den Kantonen Bern oder Thurgau, die uns auf den Fernsehauftritt angesprochen haben», so Thoma weiter. Sein Fazit ist denn auch eindeutig und positiv: «Die Teilnahme an der Fernseh-Sendung hat sich für uns auf jeden Fall gelohnt.»

Mini Beiz Dini Beiz – das war Tag 3 in Rheinfelden: