Kaisten
Beitragspläne liegen vor, neue Kreditsumme steht fest

Derzeit liegen die Beitragspläne mit Kostenverteiler für die Erschliessung Rüttene-Fröschmatt öffentlich auf. Der Gemeinderat wird das Geschäft an der nächsten Gemeindeversammlung vom 23. November den Stimmberechtigten erneut vorlegen.

Marc Fischer
Drucken
Teilen
Auf dieser Grünfläche sollen mehrere Quartierstrassen entstehen. sh

Auf dieser Grünfläche sollen mehrere Quartierstrassen entstehen. sh

An der Gemeindeversammlung im vergangenen November wurde der Kreditantrag für die Erschliessung Rüttene-Fröschmatt in der Höhe von 3,15 Millionen Franken zurückgewiesen. Unter anderem wurde moniert, dass die Beitragspläne noch nicht vorlagen. Nun liegen die Baupläne und die Beitragspläne noch bis zum 10. Oktober auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf.

Ohne Gewerbegebiet

Nicht mehr im Projekt integriert ist die Erschliessung des nördlichsten Teils des Gebiets, der in der Gewerbezone liegt. Dort wurde Anfang dieses Jahres von der Schnetzler Immobilien AG bereits ein Baugesuch für die Erschliessung eingereicht, das mittlerweile auch bewilligt ist.

Das nun aufliegende Erschliessungsprojekt umfasst die Strassen, deren Linienführung im Erschliessungsplan bereits rechtskräftig festgelegt wurde. Die Erschliessungsplanung wurde im November 2007 bewilligt und hat 2010 Rechtskraft erlangt.

Kredit von 2,32 Millionen

«Wir haben dieses Mal bereits eine Submission durchgeführt», erklärte einen Gemeindeschreiber Manuel Corpataux einen Unterschied zum Vorgehen vor einem Jahr. Neu umfasst die Kreditsumme 2,32 Millionen Franken. Ebenfalls neu ist, dass die Beitragspläne, in denen die Kostenbeiträge der Grundeigentümer festgelegt sind, bereits fertig ausgearbeitet sind und zur Einsicht aufliegen. Daraus ist ersichtlich, dass mehr als die Hälfte der Kreditsumme von Eigentümerbeiträgen gedeckt wird. In einer Informationsveranstaltung wurden die betroffenen Grundeigentümer über die Berechnung der Beitragshöhe und die Planungen orientiert.

Gegen die Beitragspläne können die beitragspflichtigen Grundeigentümer innerhalb der Auflagefrist bis zum 10. Oktober Einsprache erheben. Einsprachen sind schriftlich mit Antrag und Begründung beim Gemeinderat einzureichen. Sollten Einsprachen eingehen, würde dies in direkten Gesprächen verhandelt. Manuel Corpataux betont: «An der Gemeindeversammlung geht es nur um den Kredit, allfällige Einsprachen werden separat verhandelt.»