Rheinfelden
Bei der «Kunschti» stehen Investitionen an

Die KuBaFreizeitcenter AG will auch künftig in ihre Winter- und Sommersportanlagen investieren und damit die Infrastruktur optimieren.

Peter Rombach
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Die Akteure aus beiden Rheinfelden gehen spielstark und hart zur Sache. ach

Die Akteure aus beiden Rheinfelden gehen spielstark und hart zur Sache. ach

Heidemarie Rombach 2017;Peter Ro

Der grenzüberschreitende Behördeneislauf auf der Rheinfelder «Kunschti» entwickelt sich zu einer beliebten Tradition. Er bietet Gelegenheit zum sportlichen Kräftemessen der Eishockey-Cracks aus beiden Rheinfelden, aber auch zum gemütlichen Gedankenaustausch bei einem Käsefondue.

Die KuBa-Freizeitcenter AG, Betreiberin von Strandbad und Kunsteisbahn, nutzt dabei einerseits die Chance, ihren Partnergemeinden fürs finanzielle Engagement zu danken, andererseits eine Kurzbilanz vorzulegen und künftige Aktivitäten zu erläutern.

Mit den Gästezahlen sind die KuBa-Verantwortlichen zufrieden: Laut Verwaltungsratspräsident Conrad Corrigan konnten 2017 in der «Badi» rund 59 000 Eintritte «ohne Unfälle» registriert werden. Er ruft auch eine durchgeführte Kundenbefragung in Erinnerung: «95 Prozent sind mit unserer Badi zufrieden», so sein Resümee.

Das will keinesfalls heissen, dass man sich auf Lorbeeren ausruht, im Gegenteil: «Der Verwaltungsrat beschäftigt sich intensiv mit der Zukunft des Unternehmens, wir wollen Führungsstrukturen vereinfachen, um speziell im Sommer mehr Personal bereitstellen zu können», so Conrad Corrigan in seiner Rede vor den Behördenvertretern.

Die Zukunft des Eishockeys liegt ihm besonders am Herzen, folglich sind weitere Investitionen in die Infrastruktur angedacht. «Da besteht Nachholbedarf, weil wir im Bereich Garderoben und Duschen oft an Kapazitätsgrenzen kommen.» Corrigan kündigt einen mehrjährigen Investitionsplan an, um alle Anlagen für die Zukunft fit zu trimmen. Dass die «einmaligen Erfolge der Ersten des EHC» manche Entscheidungen beflügeln, deutet der KuBa-Chef an und verspricht weitere Unterstützung.

Schweizer siegen 3:2

In ähnlichem Sinne äussert sich auch Stadtammann Franco Mazzi, der nach erfolgreichen Eishockey-Begegnungen bei den vergangenen Winterspielen in Südkorea einen Aufwind für diese Sportart verspürt. «Wer eine Mannschaft mit Olympia-Medaillengewinnern hier mit 3:2 besiegt, verdient Respekt», lobt er «sein» Schweizer Team, natürlich verbunden mit seinem geliebten Griff in die Ironiekiste.

Die Gäste aus dem Badischen verstehen die launige Rede des Stadtammanns. Oberbürgermeister Klaus Eberhardt serviert erst mal viel Lob über die sportlichen Leistungen des EHC und bewertet den Behördeneislauf als «Signal für ein gutes Miteinander und schöne Pflege unserer freundschaftlichen Beziehungen».

Gabi Ludwig, Präsidentin des Eislaufclubs, skizziert die vielfältigen Aktivitäten wie Schaulaufen, Clubmeisterschaften oder Training mit behinderten Kindern. «Hier auf der Kunschti fühlen wir uns sehr wohl.»

Die letzte Eisdisco der Saison findet heute Freitagabend ab 20.15 Uhr auf der Kunschti statt; die Eislaufsaison endet dann kommenden Sonntag um 17 Uhr.