Das Projekt «Rotes Haus» wurde an der Gemeindeversammlung im vergangenen Dezember verabschiedet. Die Versammlung, der Stadtrat und alle politischen Parteien mit Ausnahme der SVP sprachen sich an der Gemeindeversammlung für das Projekt «Rotes Haus» aus.

Im Anschluss an die Gemeindeversammlung hat die Gegnerschaft um die SVP das Referendum ergriffen. Dieses ist zustande gekommen, nun wird am 18. Mai an der Urne über das Rote Haus abgestimmt.

Komitee sieht viele Vorteile

Im Hinblick auf die Abstimmung wurde nun ein Pro-Komitee gegründet. Es setzt sich aus Paul Oechslin, Susanna Schlittler, Catherine Berger, Achim Roloff, Nicole Seeholzer Koch, Peter Scholer und Balz Scharf zusammen.

Die Mitglieder des Komitees sind in unterschiedlichen Gremien, Vereinen und Organisationen tätig und setzen sich seit Jahren für einen Ort der Begegnung für Jung und Alt, für jeden Bewohner und jede Bewohnerin von Rheinfelden ein.

In der Medienmitteilung schreiben die Mitglieder des Pro-Komitees: «Wir sind überzeugt, dass dieses Projekt für Rheinfelden als wachsende Zentrumsgemeinde richtig und wichtig ist, da zum Beispiel die Zahl der Seniorinnen und Senioren in den nächsten Jahren drastisch steigen wird.»

Das werde zu einem steigenden Bedarf an Beratungsdienstleistungen führen, die im Roten Haus durch Pro Senectute und Senioren für Senioren aber auch vom Elternverein, der Mütter- und Väterberatung und dem Trägerverein für Schüler-, Jugend- und Kinderkultur (Schjkk) angeboten werden können.

Infoveranstaltung am 22. April

Im Communiqué zur Gründung führt das Komitee weitere Gründe für das Rote Haus an: Es gebe einen ausgewiesenen Raumbedarf für sozial tätige Institutionen und Vereine gibt und es sei eine gute, durchdachte Lösung an einem guten Ort.

«Das Rote Haus ist mit öV, Auto oder zu Fuss, mit Kinderwagen und Rollator erreichbar und befindet sich im Zentrum Rheinfeldens», so die Befürworter. Zudem sei das Projekt ein lange und gut geplantes Element der Stadtentwicklung.

«Die Dienstleistungsangebote im Roten Haus ermöglichen generationenübergreifende Begegnungen und beleben die Gegend um die alte Rheinbrücke und auch das Städtli», wirbt das Komitee für das Projekt.

Alle zukünftigen Mieter im Roten Haus würden einen marktüblichen Mietzins bezahlen und so die Betriebskosten für das Objekt decken.

Mit verschiedenen Aktionen im April und Mai will das Pro Komitee die Bevölkerung informieren. Höhepunkt wird eine Informationsveranstaltung am 22. April um 20 Uhr im reformierten Kirchgemeindehaus an der Roberstenstrasse 22 sein. (az)